„Kein Strand sicher“
Australien kämpft mit 4. Hai-Angriff in zwei Tagen
Innerhalb von 48 Stunde hat sich in Australien bereits der vierte Hai-Angriff ereignet. Für die ungewöhnliche Häufung der blutigen Attacken werden starke Regenfälle, die trübes Wasser aufgewühlt haben, verantwortlich gemacht.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Strände unsicher – die Wasserrettungsorganisation Surf Life Saving New South Wales rief daher am Dienstag dazu auf, vorerst auf Schwimmbäder auszuweichen. „Die Wasserqualität ist so schlecht, dass sie die Aktivität von Bullenhaien begünstigt“, hieß es weiter.
Diesmal erwischte es einen Surfer vor der Mid North Coast. Der Mann habe „leichte“ Verletzungen davongetragen, erklärte Surf Life Saving New South Wales.
Örtlich und zeitlich gehäufte Fälle
Am Montag war ein junger Mann im Meer vor North Steyne Beach in Manly bei Sydney attackiert worden. Der Surfer erlitt schwere Beinverletzungen. Nach dem Vorfall wurden alle Strände nördlich der australischen Metropole bis auf Weiteres gesperrt.
Von Surfbrett abgebissen
Nur wenige Stunden vor dem Vorfall in Manly hatte ein Hai bei einem Angriff in Dee Why Point vier Kilometer weiter nördlich ein großes Stück aus dem Surfbrett eines Kindes gebissen. Am Sonntag war zudem ein Zwölfjähriger bei einem Haiangriff in der Hafenbucht von Sydney schwer verletzt worden, als er mit Freunden vor Shark Beach im Wasser spielte. Der Bub schwebte nach Polizeiangaben am Montag weiter in Lebensgefahr.
Im September war ein Surfer an einem beliebten Strand in Sydney von einem Weißen Hai getötet worden, im Dezember kam eine Schwimmerin bei einem Hai-Angriff an einem abgelegenen Strand nördlich von Sydney ums Leben.
Haie greifen nur selten an
Normalerweise sind Haiangriffe selten. Die steigende Zahl von Wassersportlern führt jedoch dazu, dass auch die Zahl der Haiangriffe zunimmt. Besonders betroffen sind Surfer, denen Haie in die Extremitäten beißen, weil sie sie für Robben halten.










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