Netflix startet mit einem Actionthriller der alten Schule ins neue Jahr. Sowohl im Film als auch hinter den Kulissen geht es um große Geldsummen. Im Mittelpunkt: die beiden Oscarpreisträger als zwei Polizeikollegen in einem Netz aus Intrigen.
Eigentlich ist es simpel – bis es kompliziert wird. Ganz simpel sollte es werden, als die beiden Polizisten Dane Dumars (Matt Damon) und J.D. Byrne (Ben Affleck) eine Tipp erhalten, dass in einem von einem Verbrecherkartell genutzten Haus eine sechsstellige Summe versteckt liegt und sie dieses Geld beschlagnahmen sollen. Etwas komplizierter wird es allerdings, als sie – vor Ort angekommen – entdecken, dass die sechsstellige Summe in Wahrheit 20 Millionen Dollar sind und das Einsatzteam sich somit vor korrupten Kollegen in Acht nehmen muss.
Apropos kompliziert: Erst unlängst wurde Jackie Velez, die Chefin des Miami Police Departments, dessen Stellvertreter Dumars ist und mit der Byrne eine Affäre hatte, ermordet. Dass ausgerechnet das Drogenspezialkommando Tactical Narcotics Team (TNT) in Verdacht steht, mit dem Mord etwas zu tun zu haben, macht die Situation nicht unkomplizierter. Und der Umstand, dass Byrne bei einer potentiellen Beförderung übergangen wurde und Dumars sie bekommen hat, auch nicht.
Faire Bezahlung für Mitarbeiter
Dass Regisseur Joe Carnahan ein Faible für Action-Blockbuster der guten alten Jerry-Bruckheimer-Schule hat, lässt sich nicht übersehen. Mit „The Rip“ inszeniert er einen soliden und spannenden Actionthriller rund um die Anziehungskraft von Geld, Macht und Intrigen. Im Mittelpunkt stehen die Oscarpreisträger Affleck und Damon, die dem Film, ihren Charakteren und sogar dem Streaming-Giganten Netflix mehr Tiefe geben.
Letzteres ist Afflecks und Damons Produktionsfirma zu verdanken, die Netflix ein sonst nicht übliches Entschädigungsmodell für alle Mitarbeiter des Films auferlegt hat: Entwickelt sich die 100 Millionen Dollar teure Produktion in den ersten 90 Tagen zum Hit, erhalten nicht nur die Hauptdarsteller – und gleichzeitig Firmenchefs – sondern alle 1200 Produktionsmitarbeiter einen dementsprechenden einmaligen Bonus. Gar nicht so kompliziert, oder?
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