Verstümmelte Hände, Millionen-Schäden: Die Wiener Grünen fordern jetzt schärfere Regeln für private Feuerwerke.
Der Jahreswechsel hat Wien wieder an seine Grenzen geführt. Sirenen, Brände, Verletzte – und am Ende bittere Zahlen. 3500 Notrufe, 389 Feuerwehreinsätze, 136 Anzeigen, 2342 sichergestellte Knallkörper. Der Sachschaden: rund 1,6 Millionen Euro. Besonders dramatisch: In Favoriten verlor ein 14-Jähriger durch einen Böller eine Hand, in Hietzing wurden einem 13-Jährigen zwei Finger teilweise amputiert, in der Brigittenau erlitt ein 22-Jähriger schwere Augen- und Gesichtsverletzungen.
Einschränkung bei Verkauf
Diese Bilanz ist der Hintergrund für einen Antrag der Grünen, den sie diese Woche im Landtag einbringen und der der „Krone“ vorliegt. Die Forderung: deutliche Einschränkungen beim Verkauf von Pyrotechnik an Privatpersonen, eine Evaluierung des Pyrotechnikgesetzes 2010 durch den Bund – und sichere Alternativen statt privater Knallerei.
Petition bereits Erfolg
Ein Wunsch, der bei Medizinern und Exekutive auf offene Ohren trifft. Deren Vertreter schlagen schon lange Alarm. Auch rund 150.000 Österreicher haben bisher eine aktuelle Petition für ein Böller-Verbot unterschrieben. Jetzt kann Wien vorangehen.
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