Mit illegalem Böller

Horror-Unfall: Bub sprengt sich halbe Hand weg

Wien
04.01.2026 12:08

Schock in Wien-Favoriten: Am Samstagvormittag explodierte in der Hand eines zehnjährigen Buben ein Böller, wodurch er die Hälfte seiner rechten Hand verlor. Ein Zeuge leistete Erste Hilfe, der Bub wurde von der Berufsrettung Wien mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. 

Es ist bereits der vierte Fall um die Neujahrszeit in Wien, bei dem Kinder und Jugendliche durch Böller schwere Verletzungen erlitten und damit für ihr Leben gezeichnet sind. Der Bub hatte um 10.45 Uhr vor einer Wohnhausanlage mit Pyrotechnik hantiert, als der Böller in seiner Hand plötzlich detonierte. Die Explosion war derart heftig, dass der Zehnjährige schwere Handverletzungen erlitt, berichtet Polizeisprecherin Anna Gutt.

Bub fand Böller auf der Straße
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und eilte dem Kind zu Hilfe und wählte sofort den Notruf. Die Berufsrettung Wien brachte den Bub mit schweren Handverletzungen ins Spital. Die Polizei sicherte den explodierten Böller – vermutlich handelte es sich um einen verbotenen Blitzknallsatz. Der Bub hatte den Böller laut eigenen Angaben auf der Straße gefunden. „Die Erhebungen in diese Richtung laufen jetzt weiter“, so Gutt.

Polizei warnt erneut vor Pyrotechnik
Die Wiener Polizei warnt eindringlich vor illegalen Böllern und unsachgemäßer Nutzung von Pyrotechnik. Die meisten Unfälle entstehen durch Sorglosigkeit, Unachtsamkeit oder falsche Handhabung.

Besonders gefährlich ist verbotene Pyrotechnik, die oft aus dem Ausland stammt und keine Prüfzeichen besitzt. Verstöße gegen das Pyrotechnikgesetz können strafrechtlich verfolgt werden und Verwaltungsstrafen von bis zu 3600 Euro nach sich ziehen.

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