Wolfgang Ambros hat der Tod seines langjährigen Managers Peter Fröstl wie „ein Faustschlag“ getroffen. „Im Moment ist da nur großer Schmerz. Und Sprachlosigkeit“, schrieb er auf Social Media.
Fröstl sei 40 Jahre lang sein enger Wegbegleiter gewesen, der sich um alles – auch weit über das Musikmachen hinaus – gekümmert habe. Die Nachricht von seinem Ableben Mitte Dezember sei unerwartet gekommen. Worte zu finden, habe seine Zeit gebraucht. „Ich werde immer an dich denken!“, schrieb Ambros. Und: „Es wird weitergehen. Weil‘s ja muss, soll und will.“
Österreichs Musikszene eng verbunden
Fröstl wurde 65 Jahre alt. Er war neben Ambros in seiner Karriere auch anderen Größen der heimischen Musikszene wie der Ersten Allgemeinen Verunsicherung oder Rainhard Fendrich eng verbunden.
Fröstl, der seine Ehefrau und zwei Kinder hinterlässt, begann seine Managertätigkeit in den 1980er-Jahren und wurde bald eine der wichtigsten Player hinter den Kulissen des Austropop.
Er war über viele Jahrzehnte auch als Veranstalter und Produzent tätig – von Konzerten und Tourneen heimischer und internationaler Künstler und Künstlerinnen, von Ausstellungen („Dialog im Dunkeln“), Show- und Videoproduktionen („Der Watzmann ruft!“, u.a.).
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