Wie Xavi Hernandez gegenüber „La Vanguardia“ behauptet hat, sei Barcelonas Joan Laporta schuld daran, dass Lionel Messi 2023 nicht zu den Katalanen zurückkehrte. Der Klub-Präsident habe gedroht, dem Argentinier „den Krieg zu erklären“, so der ehemalige Barca-Trainer.
„Leo war praktisch verpflichtet. Im Januar 2023, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, haben wir wieder miteinander gesprochen, und er sagte mir, dass er Lust auf eine Rückkehr hätte“, schilderte Xavi. Über mehrere Wochen hinweg hätten Gespräche stattgefunden, der 46-Jährige habe nur auf Messis Okay gewartet, um mit Laporta zu sprechen.
Dieser habe begonnen, mit Messis Vater über den Vertrag zu verhandeln. „Wir hatten auch keine Probleme mit der Liga. Aber am Ende war es der Präsident, der alles wieder über den Haufen warf“, behauptete Xavi.
„Leo nahm meine Anrufe nicht mehr entgegen“
Nachdem sich die beiden Parteien nicht einigen konnten, sei die Luft immer dicker geworden, die Reaktion des Klub-Präsidenten dürfte Messi sehr verletzt haben. Auch das Verhältnis zu Xavi habe durch die geplatzten Verhandlungen Risse bekommen. „Leo nahm plötzlich meine Anrufe nicht mehr entgegen, weil man ihm gesagt hatte, dass es nicht möglich sei. Er dachte, ich sei in die Sache verwickelt. Das hat meine Beziehung zu Leo sehr belastet“, offenbarte der langjährige Teamkollege des Ausnahmekickers.
Mittlerweile sei alles wieder gut zwischen Messi und Xavi, nur zu Laporta wird der Argentinier wohl keine enge Freundschaft mehr aufbauen. Schließlich sei er der einzige Grund, wieso die sensationelle Rückkehr scheiterte, so Xavi: „Leo ist nicht zu Barca zurückgekehrt, weil der Präsident ihn nicht wollte – nicht wegen der Liga und auch nicht, weil Jorge Messi angeblich mehr Geld verlangt hätte. Das stimmt einfach nicht. Die Entscheidung lag beim Präsidenten und seinem Umfeld. Sie haben ihm ausrichten lassen, dass sie sich das nicht leisten könnten, dass er die volle Kontrolle behalten müsse.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.