Rückkehr gescheitert

Xavi verrät: Laporta wollte Messi „Krieg erklären“

La Liga
20.03.2026 14:04
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Wie Xavi Hernandez gegenüber „La Vanguardia“ behauptet hat, sei Barcelonas Joan Laporta schuld daran, dass Lionel Messi 2023 nicht zu den Katalanen zurückkehrte. Der Klub-Präsident habe gedroht, dem Argentinier „den Krieg zu erklären“, so der ehemalige Barca-Trainer. 

„Leo war praktisch verpflichtet. Im Januar 2023, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft, haben wir wieder miteinander gesprochen, und er sagte mir, dass er Lust auf eine Rückkehr hätte“, schilderte Xavi. Über mehrere Wochen hinweg hätten Gespräche stattgefunden, der 46-Jährige habe nur auf Messis Okay gewartet, um mit Laporta zu sprechen.

Barca-Präsident Joan Laporta
Barca-Präsident Joan Laporta(Bild: AFP/LLUIS GENE)

Dieser habe begonnen, mit Messis Vater über den Vertrag zu verhandeln. „Wir hatten auch keine Probleme mit der Liga. Aber am Ende war es der Präsident, der alles wieder über den Haufen warf“, behauptete Xavi.

Gemeinsam durften Lionel Messi (l.) und Xavi (r.) zahlreiche Titel feiern.
Gemeinsam durften Lionel Messi (l.) und Xavi (r.) zahlreiche Titel feiern.(Bild: AFP)

„Leo nahm meine Anrufe nicht mehr entgegen“
Nachdem sich die beiden Parteien nicht einigen konnten, sei die Luft immer dicker geworden, die Reaktion des Klub-Präsidenten dürfte Messi sehr verletzt haben. Auch das Verhältnis zu Xavi habe durch die geplatzten Verhandlungen Risse bekommen. „Leo nahm plötzlich meine Anrufe nicht mehr entgegen, weil man ihm gesagt hatte, dass es nicht möglich sei. Er dachte, ich sei in die Sache verwickelt. Das hat meine Beziehung zu Leo sehr belastet“, offenbarte der langjährige Teamkollege des Ausnahmekickers. 

Mittlerweile sei alles wieder gut zwischen Messi und Xavi, nur zu Laporta wird der Argentinier wohl keine enge Freundschaft mehr aufbauen. Schließlich sei er der einzige Grund, wieso die sensationelle Rückkehr scheiterte, so Xavi: „Leo ist nicht zu Barca zurückgekehrt, weil der Präsident ihn nicht wollte – nicht wegen der Liga und auch nicht, weil Jorge Messi angeblich mehr Geld verlangt hätte. Das stimmt einfach nicht. Die Entscheidung lag beim Präsidenten und seinem Umfeld. Sie haben ihm ausrichten lassen, dass sie sich das nicht leisten könnten, dass er die volle Kontrolle behalten müsse.“

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