Wenn die Abgeordneten außer Haus sind, tanzen die Mäuse: Wie in den meisten Büros sind auch die Gänge im Hohen Haus über die Feiertage eher verwaist. Und diese Ruhe lockte offenbar den einen oder anderen kleinen Bewohner aus den altehrwürdigen Wänden ...
„Haben heute einen kleinen Parlamentsbesucher gerettet“, vermeldete SPÖ-Klubobmann Philip Kucher auf Instagram – und teilte dazu das Video einer Maus, die flink und flott durch die Parlamentsgänge wuselte. Statt Ekelalarm gab es viel Mitgefühl für den kleinen Nager in den sozialen Medien. Und auch Kucher nahm den Zwischenfall mit Herzlichkeit und Augenzwinkern: „Erfreulich, dass das renovierte Parlament Groß und Klein gefällt.“
Der eine oder andere User empfahl dem Parlamentarier, das Parlament künftig mit einer Katze auszustatten, um ähnliche Zwischenfälle zu verhindern. „Ihr braucht einen Larry – wie in der Downing Street.“
Wo Nager die Parlamentarier plagten
Tatsächlich sind Nager in London zur Plage geworden, zwar nicht im Sitz des Premierministers, sondern im Parlament. Dort wurde 2015 bereits die Forderung laut, Katzen gegen Mäuse und Ratten einzusetzen. Umgesetzt wurde diese Idee aber nie. Stattdessen wurde das Haus einer Generalsanierung unterzogen.
Auch im Deutschen Bundestag soll es bereits zur Mäuseplage gekommen sein. 2010 wurden – ebenfalls über den Jahreswechsel – Fallen aufgestellt. Bilder und Videos gab es damals keine: „Eine Reportage über die Mäusejagd – das verträgt sich nicht mit der Würde des hohen Hauses. Wir sind immer noch ein Verfassungsorgan“, so die Begründung.
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