Kaltstart für die Koalition ins neue Jahr: Mehr als zwei Drittel der Bürger sind laut einer Umfrage der „Krone“ bereits nicht mehr mit der Regierung zufrieden. Fast 60 Prozent glauben schon nicht mehr an Reformen.
Pünktlich zum ersten Ministerrat des neuen Jahres sieht sich die Bundesregierung mit miserablen Beliebtheitswerten konfrontiert. Laut einer von der „Krone“ in Auftrag gegebenen und vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) durchgeführten Umfrage sind 35 Prozent der Österreicher weniger – und sogar 32 Prozent gar nicht mit der Politik der Regierung zufrieden.
Österreicher sind besorgt
Auch der politische Blick ins neue Jahr fällt unter den Wählern dementsprechend wenig zuversichtlich aus (siehe Grafik unten). Fast 60 Prozent glauben mittlerweile sogar nicht einmal mehr an die vielfach angekündigten Reformen zwischen dem Bund und den Bundesländern.
Starke Werte für Parteichefinnen
Bemerkenswertes ergibt der Relevanz-Index. Zumindest bei diesem ist Kanzler Christian Stocker mit FPÖ-Chef Herbert Kickl gleichauf. Und: NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Grünen-Chefin Leonore liegen klar vor SPÖ-Chef Andreas Babler. „Starke Werte für die Außenministerin und Gewessler. Man merkt: Beide sind in ihren Parteien gesetzt“, erklärt IFDD-Chef Christoph Haselmayer.
Klar geht aus der Umfrage zudem hervor: Vor allem die Themen Gesundheit, Teuerung und Wirtschaft sind den Österreichern auch 2026 besonders wichtig.
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