Geld zu vermehren, anstatt zu verlieren – mit diesem Ziel investierte ein 42-jähriger Flachgauer knapp 50.000 Euro in Aktien. Zumindest wurde ihm das vorgegaukelt. Als er sich dann einen Betrag auszahlen lassen wollte, stellte sich heraus, dass er Onlinebetrügern auf den Leim gegangen war ...
Auf eine gefälschte App hereingefallen war ein 42-jähriger Flachgauer Ende letzten Jahres. Mittels dieser überwies er zwischen November 2025 und Jänner 2026 einen fünfstelligen Eurobetrag an unterschiedliche ausländische Konten. Beim Versuch, sich selbst etwas von der eingezahlten Summe auszahlen zu lassen, wurde die App gesperrt.
Schnelle Gewinne
„Es kommt regelmäßig vor, dass Salzburger Opfer solcher Betrügereien werden“, sagt dazu die Polizei auf „Krone“-Anfrage. Häufig wird den Opfern hier vorgegaukelt, dass schnelle Gewinne möglich sind – was fast nie der Fall ist. Skeptisch sollte man spätestens dann werden, wenn man sich für die Anmeldung einer Plattform nicht umfassend ausweisen muss.
Generell wird beim sogenannten Anlagebetrug meist sehr professionell vorgegangen – bis hin zu gefälschten Internetseiten, Dokumenten, Referenzen und Bilanzen. Angeboten werden meist nicht vorhandene Aktien, Fonds, Kryptowährungen oder Beteiligungen an Unternehmen bzw. Immobilienprojekten.
„Seriöse Broker melden sich auch nie von sich aus“, ergänzt die Polizei. Man müsse sich als Kunde bei diesen melden. Wenn sich während der Einzahlungen die Kontonummer – wie beim Flachgauer geschehen – ändert, sollten ebenfalls die Alarmglocken schrillen.
Als verlässliche Quelle eignet sich laut Polizei die Internetseite der Finanzmarktaufsicht. Zudem gibt es einige Warnzeichen, die auf Betrug hindeuten können. Dazu zählen unter anderem unrealistisch hohe Renditeversprechen, Zeitdruck oder eben die fehlende Identitätsprüfung.
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