Lentos Kunstmuseum

Kraftakt mit Pechstein und kreativen Ateliers

Oberösterreich
06.01.2026 14:00

Ein Jahresbudget ohne Zuwachs bei steigenden Preisen: Wie geht es in den Linzer Stadtmuseen weiter? Wo will man sparen und was begeistert die Besucher? Die „Krone“ fragt Lentos-Chefin Hemma Schmutz.

Das Jahr 2025 war für die Linzer Stadtmuseen Lentos und Nordico, wie berichtet, eines der erfolgreichsten.

Trotz herausfordernder Zeiten bleibt 2026 die Basisfinanzierung gleich hoch wie 2025, nämlich bei 4,9 Millionen Euro. Aber alles – Energie, Dienstleistungen – wird teurer. Wird sich der Höhenflug denn halten lassen? Die „Krone“ fragt bei der künstlerischen Direktorin Hemma Schmutz nach.

Hemma Schmutz ist seit 2017 künstlerische Direktorin.
Hemma Schmutz ist seit 2017 künstlerische Direktorin.(Bild: Markus Wenzel)
Das Lentos Kunstmuseum – ein Glaskubus an der Donau – ist eines der führenden Museen für moderne ...
Das Lentos Kunstmuseum – ein Glaskubus an der Donau – ist eines der führenden Museen für moderne Kunst in Österreich.(Bild: Kerschbaummayr Werner)

„Krone“: Bringen Sie bitte für uns die größte Herausforderung auf den Punkt.
Hemma Schmutz: Budgetäre Einschränkungen auf der einen und steigende Preise auf der anderen Seite.

Wo wollen Sie sparen?
Sowohl im Nordico als auch im Lentos wurde die Beleuchtung innen auf LED umgestellt. Das bringt uns Einsparungen im Stromverbrauch. Die Erneuerung der Außenbeleuchtung im Lentos steht noch an. Hier ist aber mit deutlich geringeren Energieeffekten zu rechnen.

Worauf freuen Sie sich besonders, wenn Sie den Ausstellungskalender sehen?
Die Ausstellung „Max Pechstein“ (ab 23. April, Anm.) wird sicher ein Highlight. Auch „Made in Linz“ im Nordico, das Linz als Standort für Handel, Industrie, Handwerk thematisiert.

Wie hoch wird die Versicherungssumme bei der Pechstein-Schau sein?
Die Versicherung von Ausstellungen samt An- und Rücktransport bewegt sich immer um ein bis 1,5 Promille des Gesamtwertes der Ausstellungsstücke.

Das Lentos ist in der Kunstvermittlung stark. Welches Format bewährt sich? Was probiert man aus?
Ateliers für Schulklassen und Familien bewähren sich sehr. Offene Kreativ- und Kommunikationsräume in Ausstellungen wollen wir verstärken.

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