Die Zukunft gehört ihnen allen – doch wer ist in Oberösterreich das sportliche TopTalent 2026? Die „Krone“ und eine Expertenjury haben die zwölf Nominierten festgelegt. Für diese kann nun bis 8. März auf krone.at/toptalent abgestimmt werden. Einer der Nominierten ist Radsportler Niklas Wiesmayr.
Als der 16-jährige Marchtrenker Niklas Wiesmayr bei den Olympischen Jugendspielen in Skopje das oberste Podest bestieg, lag bereits eine lange Reise hinter ihm: Tägliches hartes Training, parallel dazu der Besuch des Sportzweiges HAK Wels und dann die Riesenenttäuschung beim Einzelzeitfahren, als Niklas nach langen Diskussionen disqualifiziert worden war.
Doch der Youngster schlug schon kurz darauf zurück und holte sich im Straßenrennen die Goldmedaille – eine überragende Leistung, die ihm auch eine glänzende Zukunft öffnete: So heuerte der talentierte Athlet bei einem der größten und wichtigsten Radteams der World Tour an: beim französischen Decathlon-Team, für das auch Österreichs Superstar Felix Gall in die Pedale tritt.
Eine andere Welt
„Decathlon ist eine andere Welt. Wir haben einen riesigen Kader von begabten jungen Fahrern. Die Bedingungen und Möglichkeiten sind perfekt“, sagt Niklas, der sich seit Spätherbst penibel auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet. „Jetzt geht es erst so richtig los. Es kann bei Niklas ganz weit nach oben gehen, er hat große Ziele und mit Gold in Skopje schon eines erreicht“, freut sich Vater und Manager Daniel Wiesmayr, der seinem Sohn immer zur Seite steht und ihm den Rücken für die mögliche große Karriere freihält.
Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Niklas erst 16 ist und aufgrund seines jugendlichen Alters behutsam aufgebaut werden muss. „Decathlon geht da sehr professionell um und will die Jungen auf keinen Fall verheizen. Aber irgendwann müssen sie sich durchsetzen und bei großen Rundfahrten zeigen, was sie drauf haben.“
Geduld beweisen
Im Fall von Niklas heißt das Geduld beweisen und sich langsam alles aneignen, was ein konkurrenzfähiger Radprofi beherrschen muss. Decathlon stellt ihm dazu nicht nur bestes Material, sondern auch Experten im Trainings- und Formaufbau zur Verfügung. Im Hintergrund mischt auch noch Radsport-Legende Paco Wrolich mit, der Wiesmayrs Talent schon früh erkannt hat und als Mentor des Oberösterreichers gilt.
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