Probleme mit Handwerkern, Vereinen oder bei Urlauben – immer wieder haben Konsumenten damit zu kämpfen. Neben der Arbeiterkammer hilft in diesen Fällen auch die Schlichtungsstelle Austria. Die ist zwar noch vielen unbekannt, doch langweilig wird den Mitarbeitern dort dennoch nicht.
„Ob Warenkäufe, Reiseprobleme, Streitigkeiten mit Handwerksbetrieben oder komplexe Themen wie Fremdwährungskredite und Versicherungsfragen – die Verbraucherschlichtung Austria beweist Jahr für Jahr, wie wichtig und erfolgreich außergerichtliche Schlichtung ist“, betont Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Dabei wäre viel mehr möglich, wie auch Joachim Leitner von der Schlichtungsstelle zugeben muss. „Wahrscheinlich sind wir noch zu wenig bekannt, aber das wird besser“, sagt er im Rahmen einer Pressekonferenz.
Immer mehr Anträge
Das beweisen auch die Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Aus Oberösterreich langten 151 Schlichtungsanträge bei der Verbraucherschlichtung ein (2024 waren es noch 111 Anträge). Die Fälle betrafen vor allem die Bereiche Dienstleistungen (36 Fälle), Handel (23 Fälle) und Versicherungen (20 Fälle), ebenso wie Spenden/Mitgliedschaften (18 Fälle). „Rund 60 Prozent davon konnten wir lösen“, so Leitner.
Gemeinsame Lösung
Die Lösung ist auch das Ziel. Man will schnell, unbürokratisch und vor allem gratis helfen. Und das funktioniert so: Man wendet sich an die Verbraucherschlichtung Austria – am besten online, aber es geht auch per Telefon oder Brief. Dort wird einmal geprüft, ob man zuständig ist. Danach wird das Unternehmen kontaktiert und man versucht gemeinsam eine Lösung, die für beide passt, zu finden. Denn alles ist freiwillig.
Und wenn es zu keiner Einigung kommt: Dann wird meist geraten, den Rechtsweg zu beschreiten. Und hier kommt man zur Schlichtungsstelle: www.verbraucherschlichtung.at
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