Einer engagierten „Krone“-Leserin ist es zu verdanken, dass ein Wohnungsloser wieder in Besitz seines Habs und Guts ist. Sie entdeckte einen Ranzen auf einem Gehsteig und erinnerte sich an einen Bericht über einen verschwundenen Rucksack. Sozialarbeiter haben Besitzer und Gepäckstück zusammengeführt.
„Alles, was ich in den letzten Jahren zusammengetragen habe, ist weg“, wandte sich am 16. Februar ein obdachloser Linzer (46) Hilfe suchend an die „Krone“. Denn als er zu seinem Schlafplatz in einer Garage zurückgekehrt war, war sein Rucksack samt Schlafsack, Thermokleidung und Medikamenten plötzlich weg. Der „Krone“-Bericht löste zwar eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, der Rucksack blieb aber verschwunden. Zumindest bis Dienstag.
Rucksack erkannt
Denn da fuhr Karin B. (66) aus Linz mit ihrem Auto die Bismarckstraße entlang und sah am Gehsteig etwas Blaues. „Ich habe mich an den Bericht erinnert und den Ranzen an dem Bauchgurt wiedererkannt“, schildert die Pensionistin. Sie verständigte die Polizei, wurde an das Service-Center des Magistrats weiterverwiesen.
„Da meinte man, wenn ich den Rucksack dort lasse, kommt er ins Fundamt nach Urfahr. Also habe ich ihn mitgenommen und in der Notschlafstelle abgegeben.“ Das bestätigt auch Christian Gaiseder, Geschäftsführer des Sozialvereins B37, der die Wärmestube betreibt.
Happy End nach über einer Woche
Die Sozialarbeiter haben sich darum gekümmert, dass der Rucksack in die Wärmestube kommt, wo der 46-Jährige regelmäßig verkehrt – und sich seinen Rucksack nach über einer Woche wieder abholen konnte.
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