Der Jahreswechsel hat auch die Preiserhöhungen bei den Wiener Linien in Kraft gesetzt. Wer sich in der Hoffnung auf ein wenig Ersparnis davor noch mit alten Fahrscheinen eingedeckt hat, dem bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, um sie zu verwenden.
Die Fahrscheinautomaten der Wiener Linien schlucken seit dem Neujahrstag mehr: Die viel diskutierte Preiserhöhung ist nun in Kraft. Neben einer Verteuerung um durchschnittlich 30 Prozent bringt das neue Tarifmodell vor allem den Wegfall von drei beliebten Einzeltickets: den bei Touristen populären Zeitkarten für 48 oder 72 Stunden und dem Senioren-Einzelfahrschein.
Wien greift Trend zu Zeitkarten auf
Als Grund wurden „Vereinheitlichung“ und „mehr Übersicht“ genannt – bei gleichzeitiger Einführung von vier verschiedenen zusätzlichen Arten von Jahreskarten. Wer noch alte Einzelfahrscheine daheim hat, kann der Preiserhöhung ein kleines Schnippchen schlagen, Sie sind noch bis 30. Juni gültig. Generell rückt das Ticketangebot – wie davor schon in den meisten anderen europäischen Städten – in Richtung Zeitkarten.
Einzelfahrscheine sind aus Sicht der Wiener Linien nur noch etwas für „spontane Fahrten“. Generell gilt außerdem: Will man den Fahrschein oder die Zeitkarte nicht nur als Bild auf dem Handy haben, bezahlt man mehr.
Wer angesichts der gestiegenen Preise an Schwarzfahren als Option glaubt, täuscht sich – denn auch dabei erwischt zu werden, ist teurer geworden: 135 Euro bei sofortiger Bezahlung und 145 Euro bei Bezahlung im Nachhinein. Das ist aber zumindest inzwischen der einzige Tarif, bei dem man analog mit Bargeld billiger davonkommt als online.
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