Spitze gegen Trump

Jimmy Kimmel kündigt „neues Jahr ohne Talent“ an

Society International
09.12.2025 13:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einer rund einwöchigen Zwangspause seiner US-Late-Night-Sendung im Herbst hat Moderator Jimmy Kimmel seinen TV-Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Nach dpa-Informationen wird die Show „Jimmy Kimmel Live!“ somit bis mindestens Mai 2027 fortgesetzt. 

Kimmel selbst postete auf der Plattform Instagram einen entsprechenden US-Medienbericht und schrieb darunter, wohl augenzwinkernd: „Ich freue mich, ein weiteres Jahr ohne Talent anzukündigen.“

US-Präsident Donald Trump hat Kimmel, der ihn häufig auf die Schippe nimmt, immer wieder als untalentiert verunglimpft. Kimmel gehört zu den bekanntesten Late-Night-Talkern im US-Fernsehen. Der Sender ABC strahlt die Sendung aus, er moderiert sie seit 2003. Im September war es zu einer Zwangspause gekommen: Der Disney-Konzern, zu dem der Sender ABC zählt, hatte die Sendung aufgrund von Kimmels Äußerungen über den tödlichen Angriff auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Begründet wurde das damit, eine angespannte Situation im Land nicht weiter anheizen zu wollen.

Kimmel garnierte dieses Posting mit den Worten: „Ich freue mich, ein weiteres Jahr ohne Talent ankündigen zu können!“

Debatte um Meinungsfreiheit
Die vorübergehende Absetzung der Sendung befeuerte wiederum eine Debatte um die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA. Trump hatte die Pause der Sendung als „gute Nachrichten für Amerika“ gefeiert.

Der Moderator Kimmel nimmt – wie andere Late-Night-Talker auch – in pointierter Weise regelmäßig die Politik des US-Präsidenten auseinander. Die Zwangspause war dann kürzer, als Fans der Show befürchtet hatten: Nach rund einer Woche kam sie ins US-Fernsehen zurück.

In der ersten Ausgabe nach der Pause hatte Kimmel dem Publikum gesagt, es sei nie seine Absicht gewesen, den Mord an einem jungen Mann zu verharmlosen. Zugleich platzierte er einen Appell für Meinungsfreiheit und attackierte Trump: „Eine Drohung der Regierung, einen Komiker zum Schweigen zu bringen, den der Präsident nicht mag, ist unamerikanisch.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung