Ära geht zu Ende

Brisante Vorwürfe: Musste Marko deshalb gehen?

Formel 1
10.12.2025 06:01
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nun tauchen rund um den Abgang von Helmut Marko nach rund 20 Jahren bei Red Bull brisante Vorwürfe auf. Könnten diese zusätzlich Gründe für die Trennung gewesen sein?

Red Bull und Motorsportberater Helmut Marko haben sich nach 20 Jahren offiziell getrennt. Das teilten der Getränkekonzern und sein österreichisch-englischer Formel-1-Rennstall am Dienstag mit. Der 82-Jährige, der einen Vertrag bis Ende 2026 hatte, habe sich für einen Rücktritt mit Jahresende entschieden. Bei Red Bull war der Grazer, der als enger Vertrauter und Entdecker von Max Verstappen gilt, lange als Berater des verstorbenen Firmengründers Dietrich Mateschitz tätig.

(Bild: GEPA)

„Ich bin seit sechs Jahrzehnten im Motorsport tätig, und die vergangenen mehr als zwanzig Jahre bei Red Bull waren eine außergewöhnliche und äußerst erfolgreiche Reise. Es war eine wunderbare Zeit“, wurde Marko nach 417 Rennen, acht Fahrertiteln (je vier von Verstappen und Sebastian Vettel) und sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften in der Aussendung zitiert. „Alles, was wir gemeinsam aufgebaut und erreicht haben, erfüllt mich mit Stolz. Das knappe Verpassen der Weltmeisterschaft in dieser Saison hat mich sehr bewegt und mir klar gemacht, dass für mich persönlich nun der richtige Moment gekommen ist, dieses sehr lange, intensive und erfolgreiche Kapitel zu beenden.“

Laut Medienberichten könnte die Trennung von Marko auch auf zwei Causas rund um zwei Nachwuchsfahrer zurückzuführen sein. Wie die niederländische Zeitung „De Limburger“ berichtet, hat der 82-Jährige bereits im Sommer eigenmächtig festgelegt, dass Arvid Lindblad 2026 zu den Racing Bulls aufrückt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrerpaarungen im Red-Bull-Kosmos noch gar nicht fixiert. Nun startet Lindblad tatsächlich gemeinsam mit Liam Lawson für das Schwesterteam in der nächsten Saison.

Causa Alex Dunne: Red Bull musste Abfertigung zahlen
Und auch der irische Rennfahrer Alex Dunne steht im Mittelpunkt der brisanten Vorwürfe. Der Steirer soll den McLaren-Nachwuchsfahrer im Herbst dazu überredet haben, einen Vertrag bei Red Bull zu unterschreiben. Allerdings soll der Steirer die Entscheidung ohne Rücksprache mit der RB-Führungsriege getroffen haben. Red Bull habe den Vertrag mit dem 20-Jährigen – Fünfter der Formel-2-Meisterschaft – daraufhin wieder gekündigt und eine sechsstellige Summe als Abfertigung gezahlt. Das Red-Bull-Management sei „wütend“ gewesen, heißt es.

Nun folgte die Trennung nach 20 Jahren ...

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