Als ob die Gegenwart nicht schon schwierig genug wäre, sieht es für die Zukunft um nichts besser aus. Um nicht zu sagen: ziemlich düster. Zumindest, wenn man den Prophezeiungen der blinden „Seherin“ Baba Wanga († 84) für das Jahr 2026 Glauben schenkt. Die sind so erschreckend, dass man beim herannahenden Rutsch ins nächste Jahr am besten gleich die Notbremse ziehen will. Gigantische Erdbeben, Vulkanausbrüche und extreme Wetterphänomene könnten das Ökosystem der Erde erschüttern. Erschütternd ist auch die Vorhersage eines dritten Weltkriegs, den die Großmächte entfachen sollen (den hatte sie allerdings auch schon für 2010 vorhergesehen). Hinzu kommen dann auch noch Wirtschaftskrisen, die stärker werdende Dominanz der KI – und sogar Außerirdische, die uns im November beehren könnten. Ob das gut oder schlecht ist, lässt sie allerdings offen.
Die Prophezeiungen von Baba Wanga reichen bis ins Jahr 5079. Dann ist Schluss, weil die Welt endgültig untergehen soll. Manchmal hatte sie tatsächlich recht, sehr oft aber nicht. Putin zum Beispiel erklärte sie bereits 2024 für tot.
Die oft als „Nostradamus des Balkans“ bezeichnete Seherin hat allerdings nie etwas Schriftliches festgehalten, ihre Visionen wurden quasi nur per stille Post überliefert. Man darf sich den Optimismus also durchaus bewahren – auch wenn der zurzeit eher rar sein mag. Doch wie meinte schon Wilhelm Busch: „Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.“
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