Ein Rapid-Fan (30) musste sich nach einem Auswärtsspiel in Innsbruck wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt vor Gericht verantworten. Der Mann sprach von einem „Deeskalations-Versuch“ und wehrte sich vehement gegen die Anschuldigungen. Doch er wurde verurteilt.
Beim Cup-Kracher zwischen Wacker Innsbruck und Rapid Wien Ende Juli ging es nicht nur am Rasen ordentlich zur Sache. Bei einem Fanmarsch der Grün-Weißen vom Tivoli-Stadion zum Hauptbahnhof soll der Niederösterreicher (30) einem Polizisten mehrfach mit der flachen Hand gegen die Brust gestoßen haben. Der Beamte verlor das Gleichgewicht und kam zu Sturz.
Angeklagter wollte nur Freund helfen
Es sei ganz anders gewesen, behauptete der Angeklagte nun in Innsbruck vor Gericht. Er habe lediglich seinem Freund, der auf dem Boden fixiert wurde, helfen wollen, und hätte mit seiner Handbewegung versucht „zu deeskalieren“. Keinesfalls sei es seine Absicht gewesen, die Amtshandlung des Polizisten zu behindern.
Urteil noch nicht rechtskräftig
Der Richter glaubte dem Angeklagten auch aufgrund eines Videos nicht. Urteil: 2880 Euro Geldstrafe – zur Hälfte bedingt. Volle Berufung!
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.