Morgendlicher Großalarm in der Schilchergemeinde Stainz (Steiermark): 110 Feuerwehrleute von zehn Wehren standen seit 4 Uhr früh im Einsatz, nachdem ein im weststeirischen Stil erbautes Wohnhaus in Flammen aufgegangen war. Bei den Löscharbeiten wurde ein Floriani verletzt. „Ein herausfordernder Einsatz“, sagte der Kommandant zur „Krone“.
Um 4 Uhr früh rissen Sirenen die Bewohner des Bezirks Deutschlandsberg aus dem Schlaf: In einem Wohnhaus in der Sauerbrunnstraße in Stainz war ein Großbrand ausgebrochen. „Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges war der Vorbau des Gebäudes bereits in Vollbrand“, berichtete Robert Eibl, Kommandant der Feuerwehr Stainz, der „Krone“, die vor Ort war. „Danach gab es eine Durchzündung auf den Dachstuhl, und auch dieser fing Feuer.“
Helfer nachalarmiert
Um ausreichend Atemschutztrupps zur Verfügung zu haben, wurden zahlreiche weitere Helfer des Bezirks nachalarmiert, darunter auch die Feuerwehr von Magna in Lannach. Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit 110 Kräften und 21 Fahrzeugen im Einsatz.
„Es war ein langwieriger Einsatz“, schilderte Eibl, „wir mussten das Dach herunternehmen, weil eine alternative Dämmung ständig neu aufglühte.“ Bei den schwierigen Löscharbeiten wurde eine Feuerwehrfrau verletzt, sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ins Spital. Sie kehrte nach der ärztlichen Behandlung aber wieder an den Einsatzort zurück, um weiterzuhelfen.
Die 69-jährige Bewohnerin des Hauses, die alleine lebt, konnte rechtzeitig flüchten und blieb unverletzt. Sie hatte den Brand bemerkt und sofort den Notruf gewählt.
Der Bezirksbrandermittler konnte noch am Samstagvormittag die Ursache für das Feuer klären: Demnach dürfte noch heiße Asche in einer Mülltonne unachtsam entsorgt worden sein. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
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