Bei den Verhandlungen um einen etwaigen Friedensvertrag im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind die Europäer außen vor. Werden erst im Nachhinein eingeweiht, plustern sich dann ein wenig auf, ihre Stimme aber hat kein Gewicht. Weder für die USA noch für Russland. Politisch sind die Europäer also abgemeldet.
Zahlen dürfen sie freilich alles. Ohne die Milliarden aus der EU würde in der Ukraine alles zusammenbrechen. Der Staat wäre schlichtweg pleite, könnte keine Gehälter und keine Pensionen mehr zahlen und schon gar keinen Krieg gegen Russland führen.
Wir haben Dezember, aber das Budget für das kommende Jahr steht noch nicht. Es fehlen noch kolportierte 120 Milliarden Dollar (knappe 103 Mrd. Euro). Kommen können die nur aus Europa. Die USA unter Trump sind nicht mehr bereit zu zahlen.
Auch nicht für die Waffen, auf die die Ukraine angewiesen ist. Die werden erst geliefert, wenn die Europäer und die Kanadier sie bezahlt haben. Und das kostet.
Der niederländische Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, hat jüngst gefordert, dass Deutschland und andere NATO-Staaten im kommenden Jahr mindestens eine Milliarde Dollar für Waffen und Munition für die Ukraine bezahlen sollen – pro Monat!
Während die Wirtschaft vielerorts in der EU droht, den Bach hinunterzugehen, floriert die amerikanische Rüstungsindustrie.
Gratuliere, Herr Trump!
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