Reit-Hoffnung Diana Porsche wechselte die Nation. Doch was sind die Gründe dafür? Fest steht: Die Salzburgerin und der österreichische Verband waren nicht immer beste Freunde.
Paukenschlag im heimischen Reitsport! Dressur-Ass Diana Porsche gab bekannt, dass sie in Zukunft nicht mehr für Österreich, sondern für Ungarn an den Start gehen wird. Der internationale Verband (FEI) hat dem Nationenwechsel bereits zugestimmt.
Aktuell befindet sich die Tochter von Iris und Gerhard Porsche noch in ihrer Babypause. Doch nach dem Ende ihres Mutterschutzes im Februar will die 29-Jährige wieder bei Turnieren reiten. „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen und ich werde meine Karriere künftig unter ungarischer Flagge fortsetzen. Die Unterstützung und das Vertrauen des ungarischen Verbands hat diesen Schritt ermöglicht“, wird Porsche zitiert. Doch wie konnte es zu der Entscheidung kommen?
Auch wenn sich die Salzburgerin in ihrer Aussendung beim österreichischen Pferdesportverband (OEPS) für die vergangenen Jahre bedankt, weiß die „Krone“, dass die Beziehung zwischen ihr und dem Verband nicht immer die Beste war. 2024 wurde Porsche trotz guter Ergebnisse nicht für die Sommerspiele nominiert. „Ich hätte schon auf Olympia gehofft. Auch weil ich aktuell die zweitbeste Österreicherin in der Weltrangliste bin. Aber der Verband trifft die Entscheidung und diese kann man nicht beeinflussen“, sagte sie damals.
Ein herber Verlust
An der Spitze des Verbands sitzt Elisabeth Max-Theurer. Und es ist allgemein bekannt, dass die Präsidentin, deren Tochter Victoria auch als Dressurreiterin aktiv ist, sehr viel Einfluss bei Entscheidungen hat. Von OEPS-Dressurreferentin Ursula Barth wurde der Abgang Porsches relativ emotionslos kommentiert: „Ich nehme die Entscheidung von Diana Porsche zur Kenntnis. Wir respektieren diesen persönlichen Schritt, wünschen ihr alles Gute.“
Klar ist, dass sie in Ungarn bessere Chancen auf Starts bei Großereignissen hat. Für Olympia würde sie jedoch noch die ungarische Staatsbürgerschaft benötigen. So oder so ist es für Österreichs Reitsport aber ein herber Verlust.
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