Ortschef mit 31 Jahren

Große Liebe und den Bürgermeistersessel gefunden

Niederösterreich
05.12.2025 09:15

Einen steilen Aufstieg vom Polit-Neuling zum Bürgermeister verzeichnet in der Waldviertler Gemeinde Gastern (NÖ) der noch frisch verheiratete Florian Hutter, der zuvor noch Brunner hieß. Den gebürtigen Oberösterreicher zog es vor wenigen Jahren wegen der Liebe ins Waldviertel. Trotz Gegenwinds reiche er FPÖ und SPÖ die Hand.

Erst im Jänner wurde er als gewöhnlicher Gemeinderat angelobt, seit 2. Dezember ist er schon Bürgermeister der Gemeinde Gastern im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Und erst im September läuteten für Florian Brunner und ÖVP-Bundesratsabgeordnete Viktoria Hutter, deren Namen er jetzt auch trägt, die Hochzeitsglocken. Grundsätzlich wäre dem Polit-Neuling und gebürtigen Mauthausner der Name egal gewesen: „Es war gut, diesen anzunehmen, der Biohof Hutter hat sich schon einen Namen gemacht.“

Vor drei Jahren ins Waldviertel gezogen
Der 31-Jährige kam vor fünf Jahren aus Oberösterreich ins Waldviertel, seit drei Jahren lebt er dort. „Wenn du mitarbeitest, wirst du super aufgenommen. Die Menschen sind mir sehr offen begegnet“, sagt Florian Hutter, der bei der Feuerwehr aktiv ist und auch beim Fußballverein mitspielt. Zudem engagiert er sich seit Jahren im Bezirk als Volkstanz- und Landjugendobmann und wurde im Herbst auch Stellvertreter des JVP-Obmannes.

„Ich möchte mit allen zusammenarbeiten und reiche die Hand“, entgegnet er auch der FPÖ und SPÖ, die im Gemeinderat 6 der 19 Stimmen innehaben und die ihn bei der Gemeinderatssitzung nicht zum Ortschef gewählt haben.

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