„Vorsicht am Bahnhof“

Mindestpensionist bestohlen: „Einkaufsgeld weg!“

Oberösterreich
05.12.2025 09:07

Ein Linzer Pensionist (73) wurde am Hauptbahnhof Opfer eines gemeinen Überfalls. Ein bis dato unbekannter Täter zog ihm rund 40 Euro aus der Jacke und verschwand damit. In der „Krone“ will das Opfer nun andere vor seinem Schicksal bewahren, und mahnt zur Vorsicht.

„Ich will die Leute warnen und sie auf solche Gefahren aufmerksam machen, damit ihnen nicht dasselbe passiert!“ Eduard A. wurde am Dienstag am Linzer Hauptbahnhof Opfer eines gemeinen Überfalls.

Nach der Messe einkaufen
„Ich bin am frühen Vormittag von der Messe in der Karmeliterkirche gekommen und wollte noch meinen Wocheneinkauf erledigen. Also bin ich mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und dort mit der Rolltreppe in die Kassenebene hinaufgefahren“, schildert der 73-jährige Linzer. Doch dort durchkreuzte ein bislang unbekannter Täter seine Pläne.

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Der Mann ist gleich über die andere Rolltreppe wieder nach unten zu den Straßenbahnen gelaufen und mit meinem Bargeld verschwunden.

Eduard A.

Der Linzer Pensionist will Pendler und Besucher des Linzer Hauptbahnhofs zur Vorsicht mahnen.
Der Linzer Pensionist will Pendler und Besucher des Linzer Hauptbahnhofs zur Vorsicht mahnen.(Bild: Horst Einöder/Flashpictures)

Bemerkt, wie jemand in Tasche greift
„Plötzlich habe ich bemerkt, wie mir jemand in die Tasche greift und mein Geld herauszieht“, so der fassungslose Pensionist. Er habe sofort um Hilfe gerufen und einen Krawall gemacht, aber vergebens: „Der Mann ist gleich über die andere Rolltreppe wieder nach unten zu den Straßenbahnen gelaufen und mit meinem Bargeld verschwunden. Ich habe ihn dort nicht mehr gesehen“, ist der Linzer mit dem schwäbischen Akzent zermürbt.

Älterer Mann mit Rucksack
Er habe umgehend eine Anzeige bei der dortigen Polizeiinspektion erstattet, weil der unbekannte Mann ja auf den Aufnahmen der Überwachungskameras zu sehen sein müsste. „Ich habe ihn nicht gut gesehen, nur erkannt, dass es ein älterer Mann mit einem Rucksack war“, erinnert sich der Bestohlene.

Statt Geldscheine nur Opferbestätigung
Besonders bitter ist, dass die rund 40 Euro Bargeld für seinen Wocheneinkauf gedacht waren. „Es mag nicht für jeden viel Geld sein, aber ich hätte mich davon den Rest der Woche ernährt“, ist der Mindestpensionist geknickt.

Statt den Scheinen bleibe ihm nur eine Opferbestätigung von der Polizei, um die er sich kein Essen kaufen könne. „Darum will ich mit meiner Geschichte andere warnen, dass man am Hauptbahnhof ganz besonders vorsichtig sein soll“, sagt Eduard A.

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