St. Johann im Pongau

Hasskommentare gegen Ortschefin nach Pride-Parade

Salzburg
14.09.2025 20:00

Eine kleine, friedliche Veranstaltung in der Pongauer Bezirkshauptstadt (Salzburg) ruft Hass im Netz hervor. Mehrere Kommentatoren regen sich demnach über die erste Pongau Pride auf, die vergangenen Samstag stattfand. Die Bürgermeisterin entgegnet forsch ...

„Danke an euch alle, die diese 1. Pongau Pride zu so einer wunderbaren Veranstaltung gemacht haben!“ – mit diesen Worten kommentiert St. Johanns Bürgermeisterin Eveline Huber (SPÖ) in sozialen Medien den ersten bunten Umzug für Vielfalt. Dieser fand am vergangenen Samstag statt. Mit Regenbogenfahnen bewaffnet und teils in schrillen Outfits feierten rund 100 Personen einen kleinen Umzug der Gleichberechtigung für jedwede sexuelle Orientierung. Störende Zwischenfälle gab es vor Ort keine.

User schreibt von „Hirnkranken“
Im Gegensatz zum Netz: Denn es dauerte nicht lange, da zeigten die „sozialen“ Medien wieder ihr unsoziales Gesicht. Nicht ungewöhnlich, denn immer mehr Personen lassen ihren Unmut unverblümt im Netz aus.

„Diesen Neumodernen Quatsch sollte man gar nicht aufkommen lassen. Es ist schon lächerlich, dass die Geschlechter von Mann und Frau nicht mehr ausreichen, weil sich irgendwelche Hirnkranken was einbilden“, war einer von mehreren Hasskommentaren bei Hubers Profil.

Diese entgegnete forsch: „Du magst eine Einstellung haben wie du willst, aber lass es, so respektlos und beleidigend zu sein!“

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