Vierschanzentournee

Nur Prevc verhindert in Garmisch ÖSV-Doppelsieg!

Ski Nordisch
01.01.2026 16:06

Wenn es nur ihn nicht gäbe – nur Domen Prevc hat den ÖSV-Adlern einen perfekten Start ins neue Skisprung-Jahr verwehrt! Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mussten sich die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher vor mit 22.000 Zuschauern ausverkaufter Kulisse nur dem slowenischen Überflieger geschlagen geben.

Der bereits in Oberstdorf zum Auftakt der Vierschanzentournee überlegen siegreich gebliebene Prevc lag zur Halbzeit voran und blieb auch im Finale unantastbar. Am Ende kam er nach Sprüngen auf 143,0 und 141,0 Meter auf 303,1 Punkte, Hörl (141/131,5) landete 15,4 Zähler zurück auf Platz 2 und Embacher (134,0/141,5) weitere 0,6 Zähler dahinter.

Dieses Trio liegt auch in der Gesamtwertung voran, Hörl fehlen auf Prevc allerdings 35,0 Punkte, Embacher deren 41,5. Für Daniel Tschofenig ist nach Rang 9 eine erfolgreiche Tournee-Titelverteidigung nun außer Reichweite. Hörl landete nach vier fünften Plätzen in Garmisch-Partenkirchen erstmals auf dem Podest. Es wäre aber noch mehr möglich gewesen – eine Luken-Änderung sorgte nicht gerade für große Freude bei Hörl ...

Das Endergebnis:

Prevc: „Ich hoffe, ich kann so weitermachen!“
Prevc war nach seinem zweiten Sieg bei der 2025/26er-Tournee in Folge glücklich. „Das bedeutet mir viel. Es ist wirklich toll, ich hoffe, ich kann so weitermachen.“ Vom möglichen Grand Slam, also dem Sieg bei allen vier Tournee-Springen bei einer Tournee, wollte er noch nicht viel hören. „Im Moment muss ich mich auf meine Dinge fokussieren, die mich stark machen.“

Der Stand in der Tournee-Wertung:

Embacher: „Habe zwei richtig lässige Sprünge erwischt!“
Embacher, der sich in der Gesamtwertung von Platz 7 auf 3 katapultierte, war auch hochzufrieden. „Ein mega Tag wieder, sehr cool. Ich habe zwei richtig lässige Sprünge erwischt“, sagte der 19-jährige Tiroler nach seinem zweiten Weltcup-Podestplatz nach Falun in dieser Saison, wo er Zweiter geworden war. Er stellte fest, dass es zu Leader Prevc schon einen Respektabstand gebe.

„Er wird sehr schwer zu knacken sein, aber die Tournee hat eigene Gesetze. Wir werden weiterkämpfen und schauen, dass wir ihn nerven“, so Embacher. Mit Maximilian Ortner auf Rang 10 kamen insgesamt vier ÖSV-„Adler“ in die Top-Ten. Manuel Fettner landete auf Rang 13, Jonas Schuster wurde 24., und für Stefan Kraft reichte es nur für Rang 26.

Der Stand im Gesamtweltcup:

Für Timi Zajc, der als einer der Co-Favoriten gehandelt worden war, ist die Tournee hingegen nach seiner zweiten Disqualifikation bereits vorbei. Die nun verhängte „rote Karte“ schließt den Slowenen für die Bewerbe in Innsbruck (mit 21.125 Zuschauern bereits ausverkauft, Anm.) und Bischofshofen aus.

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