Alles über Wünsche und Pläne der Salzburger Landespolitik fürs neue Jahr: Die „Krone“ bat die Parteispitzen um ihre Prognosen. Zu tun ist viel, die Opposition will für Salzburg vor allem mehr „soziale Wärme“.
Große Sprüche prägen schnell einmal das politische Bild. Sparpläne sorgten 2025 in Salzburg schon für einen Proteststurm. Ein Streichkonzert bei Pflege und Kinderbetreuung ließ die Menschen auf die Straße gehen.
Für Salzburg wünsche ich mir stabile und sichere Bedingungen in Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheit.

Karoline Edtstadler, Landeshauptfrau (ÖVP)
Bild: Andreas Tröster
Unser Land braucht Wirtschaftsimpulse und wieder mehr Zuversicht.

Marlene Svazek, FPÖ-Chefin
Bild: Markus Tschepp
Die Ärmel hochkrempeln wollen nun alle Landespolitiker. Doch was bringt es dem Land in harten Sparzeiten? Wo hat Optimismus noch Platz?
Für Peter Eder, der 2026 die SPÖ übernehmen wird, gibt es ein Stichwort: „Wieder mehr soziale Wärme!“ In Sparzeiten sollten eben auch Luxus-Themen kein Tabu sein. Sein Wunsch für Salzburg: „Wieder mehr Wir in der Politik!“KPÖ Plus für gute Zukunft „auch ohne Zauberei“Ähnlich sieht das Natalie Hangöbl von der KPÖ Plus: „Es braucht keine Zauberer, sondern ehrliche soziale Politik.“ Ansonsten sieht sie ein düsteres Zukunftsszenario: „Die Reichen werden immer reicher, aber für Gesundheit, Pflege, Familien und Kinderbetreuung ist angeblich kein Geld da.“ Sie fordert einen „kompletten Kurs-Wechsel“.
Mehr Wir steht ganz oben. Salzburg braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung.

Peter Eder, SPÖ
Bild: Markus Tschepp
Es braucht wieder mehr Herz für Menschen, die in der Pflege arbeiten.

Martina Berthold, Grüne
Bild: Markus Tschepp
Ich wünsche mir leistbares Wohnen, niedrige Preise bei Nahrung und Strom.

Natalie Hangöbl, KPÖ Plus
Bild: Markus Tschepp
Weniger Kirchturmdenken – das wäre einer meiner Wünsche für Salzburg.

Sepp Schellhorn, Neos
Bild: Mario Urbantschitsch
„Mehr Herz für Menschen in der Pflege“, erhofft sich Martina Berthold (Grüne). Außerdem: „Weitblick, wenn es ums Klima geht.“ Sepp Schellhorn, Deregulierungs-Staatssekretär im Bund und Salzburgs Neos-Chef, eckt mit Vorschlägen oft an. Für 2026 sucht er das Verbindende: „Das Kirchturmdenken soll sich zurückentwickeln.“ Es sollte auf allen politischen Ebenen erlaubt sein, über Zusammenarbeit nachzudenken.
Schwarz und Blau wollen als Regierungsparteien im neuen Jahr anpacken. „Salzburg braucht jetzt nichts dringender als spürbare wirtschaftliche Impulse“, so FPÖ-Chefin Marlene Svazek über ihren Wunsch für 2026.
Und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hofft auf „stabile und sichere Bedingungen bei Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheit.“ Sie will 2026 Bürokratieabbau und außerdem die Gemeinden mit einem eigenen Paket finanziell unterstützen.
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