Sehr gut möglich, dass die ÖVP und vielleicht sogar das Land besser dastehen könnten, hätte man nach Nehammers Abgang Karoline Edtstadler Partei und Kanzleramt anvertraut.
In ihrem Amt als Landeshauptfrau hat sich Edtstadler jedenfalls rasch etabliert. Klasse bewies sie mit der Korrektur und dem Eingeständnis einer Fehleinschätzung bei der Pflege.
Edtstadlers Stellvertreterin, die freiheitliche Landesparteivorsitzende Marlene Svazek, deckt derweil mit der Pflege von Jagd und Tradition die Bedürfnisse ihrer Kreise ab. Das nennt man professionelle Arbeit.
Mit ihrer Energie lassen die beiden den politischen Mitbewerbern wenig Platz.
Der künftige Salzburger SPÖ-Chef Peter Eder muss erst in die Rolle des Parteipolitikers hineinwachsen. Der Spagat zwischen seriösem Arbeiterkammerchef und angriffigem Oppositionellen lässt noch artistische Verrenkungen erwarten.
Die Grünen sind mit Martina Berthold an der Spitze eine respektable Kleinpartei, aber ohne Aussicht auf Regierungsbeteiligung. Seit Werner Kogler von der Bildfläche verschwunden ist, mangelt es den Ökos auch an leichter Unterhaltung.
Bleiben noch die Neos. Die sind mit ihrem weltberühmten Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn zur kuriosen Randerscheinung in der politischen Manege geworden.
Und Kay-Michael Dankls zu Beginn schick wirkende Kommunisten müssen langsam erkennen, dass mühselige Tagesarbeit auch durch noch so freche PR-Gags nicht ersetzt werden kann.
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