Verena Mayr rückt leider nicht in das Starterfeld der Siebenkämpferinnen für die Leichtathletik-WM in Tokio (13. bis 21. September) nach. Die Oberösterreicherin, die sich noch kleine Hoffnungen für eine Teilnahme hatte machen dürfen, belegte nach Abschluss der Qualifikationstraums laut ÖLV den 26. Platz im World Ranking. Aber nur 24 Mehrkämpferinnen sind bei der WM startberechtigt.
Die World Athletics informierte am Samstag den ÖLV, dass Verena Mayr nicht nachrücken wird. Schon im Vorjahr hatte sie Pech gehabt, als sie als 25. die Olympia-Qualifikation um einen Platz verpasst hatte. Diesmal fehlten ihr also zwei Ränge ...
Damit sind bei der WM, die in zwei Wochen in Tokio beginnt, zehn Österreicher qualifiziert. Angeführt wird das Team von Europameisterin Victoria Hudson (Speer) und dem EM-Zweiten Lukas Weißhaidinger (Diskus). Neben Victoria Hudson, die mit ihrem in Maribor erzielten Rekord von 67,76 m als Weltjahresbeste zur WM fliegt, und Lukas Weißhaidinger hatten auch Raphael Pallitsch (1500 m) und Enzo Diessl (110 m Hürden) sowie Susanne Gogl-Walli (400 m) und Caroline Bredlinger (800 m) die Direkt-Qualifikation für die WM in Tokio geschafft.
Zudem erhielten die Marathon-Rekordler Aaron Gruen und Julia Mayer sowie Endiorass Kingley (Dreisprung) und Karin Strametz (100 m Hürden) über das World Ranking einen Startplatz für Japan.
Nur einmal ein größeres Team
Jedenfalls weist Österreich mit bereits zehn Aktiven ein großes WM-Team auf. Viermal (1983, 1987, 1991 und 1999) waren zwar schon zehn Österreicher bzw. Österreicherinnen bei einer WM am Start. Ein größeres ÖLV-Team hatte es aber nur einmal in der Geschichte der Leichtathletik-Weltmeisterschaften seit 1983 gegeben – und zwar 1997 mit 13 Aktiven.
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