Kunsthistorikerin Daniela Hammer-Tugendhat dürfte Prognosen zufolge gar nicht mehr hier sein. Sie hatte mit ihrem Leben bereits abgeschlossen, war dem Tode schon sehr nah. Dann bekam sie überraschend noch etwas Zeit geschenkt. Für viele „ein Wunder“, für sie nicht ganz leicht: Was ein Leben zwischen zwei Toden eigentlich heißt.
Ausdrucksstark, mit neugierigem Blick und abwartendem Lächeln steht Daniela Hammer-Tugendhat da, als sie uns die Tür öffnet: Wer einen Menschen erwartet hat, der von Krankheit übermannt völlig ins Dunkle hinabgezogen wurde, ist überrascht. Die bekannte Kunsthistorikerin ist nach wie vor eine starke Erscheinung.
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