Haben auch Sie sich schon einmal gefragt, wie man den einen oder anderen Sportler richtig ausspricht? Eine App aus Österreich hat die Lösung: Die Athleten selbst sprechen ihren Namen ein, die Audiodateien sind kostenlos abrufbar. Nach Beachvolleyball und Handball ist nun auch der Welt-Skiverband FIS Partner. Aktive und Kommentatoren sind Fans von „say my name right“.
Ski-Star Lara Gut-Behrami aus der Schweiz hat sich auf Instagram mit einem Herz bedankt. Norwegens Handball-Torfrau meint, „dass es sehr wichtig ist, das zu wissen“. Und auch ORF-Kommentator Giovanni Hahn ist ein großer Fan der App „say my name right“ (übersetzt: Sprich meinen Namen richtig aus) aus Österreich.
„Die Idee kam mir, weil ich es selbst als sehr wichtig erachte, dass man die Namen von Sportlern, Trainern und Schiedsrichtern richtig ausspricht, da geht es auch um Respekt“, erzählt Tom Bläumauer. Der Erfinder der App machte sich ab den 1990er-Jahre als Beachvolleyball-Sprecher beim Kult-Turnier in Klagenfurt selbst einen Namen – Spitzname: „The Voice“.
Bei den Athletinnen und Athleten kommt das neue Tool extrem gut an. „Beim Beach-Turnier in Gstaad sind einige Spielerinnen auf mich zugekommen und haben sich bedankt“, schildert Bläumauer das durch und durch positive Feedback.
Nachdem mit Beachvolleyball Toms „natürliche Umgebung“ versorgt war, bot sich Europas Handballverband EHF als Partner an. Bei der Europameisterschaft der Frauen kam „say my name right“ zum Einsatz – und erfreute sich auf Anhieb großer Beliebtheit. „Norwegens Torfrau war gleich begeistert. Ihr Nachname wird Lunde geschrieben, aber Lünde ausgesprochen.“
„In Trondheim anders als in Oslo“
Mit den Namen von Athleten aus Norwegen hat auch ORF-Kommentator Giovanni Hahn seine Erfahrungen gemacht. „Die werden ja teilweise in Trondheim anders ausgesprochen als in Oslo“, schmunzelt der Experte für nordischen Skisport. „Die App ist für meinen Job als Kommentator extrem wichtig. Man trifft auf so viele Athleten aus so vielen Sportarten – du kannst nicht bei allen wissen, wie man den Namen korrekt ausspricht. Das einzig Authentische ist, wenn die Sportler es selbst sagen.“
Täglich kommen neue hinzu, vom Welt-Skiverband FIS – der seine eigene Version der App hat – aktuell bis zu 800 pro Woche. Auch US-Superstar Lindsey Vonn hat ihren Namen schon eingesprochen. Apropos USA: Die bevorstehende Fußball-WM in Nordamerika würde sich als nächstes Projekt anbieten. Bei den 48 teilnehmenden Nationen wird der eine oder andere Zungenbrecher im Kader sein.
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