Antrag gestellt
Maddie-Verdächtiger will früher aus der Haft
Der Deutsche, der verdächtigt wird, 2007 die damals dreijährige Maddie ermordet zu haben, will früher aus dem Gefängnis kommen. Er hat einen Antrag auf vorzeitige Entlassung gestellt. Mit einer baldigen Entscheidung sei nicht zu rechnen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim mit.
Solche Verfahren seien zudem nicht öffentlich. Ein Verteidiger bestätigte den Antrag des 48-Jährigen, der derzeit wegen der Vergewaltigung einer 72-jährigen US-Amerikanerin in Portugal im Gefängnis sitzt. Dabei handelt es sich nicht um die einzige Sexualstrafe, Christian B. hat mehrere entsprechende Vorstrafen.
Im Oktober 2024 wurde der Mann allerdings in einem Prozess um drei Vergewaltigungen und zwei Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch freigesprochen. Das Verfahren mit dem Vergewaltigungsurteil neu aufrollen zu lassen, scheiterte.
Im internationalen Fokus steht der Sexualstraftäter vor allem, weil er 2007 die damals dreijährige Madeleine „Maddie“ McCann in Portugal ermordet haben soll. Das britische Mädchen war aus einer Ferienanlage verschwunden. Zu diesem Fall gibt es jedoch keine Anklage.

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