

Drei Tage nach dem ersten Opernball ohne Richard Lugner spricht Witwe und „Dancing Star“ Simone mit Conny Bischofberger über eine denkwürdige Nacht, ihren Umgang mit Demütigung und Neid, ein Zukunftsszenario als Tierretterin und die Unsterblichkeit der Seele.
Es ist ganz leise in der Lugner-Villa, die mitten in den Grinzinger Weinbergen liegt. Die beiden Katzen haben sich verkrochen, nur der Hund hat kurz gebellt. Simone Lugner sitzt am Esstisch, der mit zwei türkisen Sets gedeckt ist. „Hier haben wir immer gefrühstückt und am Sonntag auch die „Krone“ gelesen“, erzählt die 42-Jährige. Eigentlich wollte sie kein Interview geben, „es war jetzt eh so viel vom Ball in der Zeitung“, aber dann habe sie Richard schimpfen gehört und sich umentschieden. Der am 12. August 2024 verstorbene Baumeister lacht von zahllosen Bildern und zieht auf einer modernen, glitzernden Collage, die hinter Simone am Boden steht, als stolzer Gastgeber des Wiener Opernballs seinen schwarzen Zylinder.
„Krone“: Frau Lugner, wie haben Sie sich am Donnerstag ohne Richard und links liegengelassen von der Familie Ihres verstorbenen Mannes gefühlt?
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