Für 2013 rechnet die Erste Group nun mit einem Rückgang des Betriebsergebnisses von bis zu fünf Prozent. Geringere Betriebserträge könnten nur teilweise durch niedrigere Betriebsaufwendungen ausgeglichen werden, erklärte ein Sprecher. Zuvor sei man demnach noch von einer stabilen Entwicklung ausgegangen.
Als Grund für die Rückzahlung des Partizipationskapitals nennt die Bank in ihrer Pflichtmitteilung einen Anstieg der Kosten ab 2014. Durch den Wegfall der jährlichen Dividendenzahlungen auf das Partizipationskapital ab 2014 werde die Fähigkeit der Erste Group, Kapital zu bilden und die Kapitalquoten zu verbessern, gestärkt. Der Bruttoeinsparungsbetrag betrage 149 Millionen Euro nach Steuern im Jahr 2014 und 158 Millionen Euro nach Steuern im Jahr 2015.
In Mittel- und Osteuropa rechnet die Bank in der zweiten Jahreshälfte mit einer - wenn auch sehr moderaten - Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung. Hauptsächlich durch die Verbesserung der Risikosituation in Rumänien sollten sich die Risikokosten der Gruppe um zehn bis 15 Prozent verringern. Dagegen sollten sich die Bankensteuern in Österreich, der Slowakei und Ungarn mit rund 260 Millionen Euro vor und rund 200 Millionen Euro nach Steuern belastend auf das Nettoergebnis 2013 auswirken.
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