China unter Verdacht
Unterseekabel vor Taiwan-Inseln erneut beschädigt
Wie das Ministerium für Digitalisierung in Taipeh am Mittwoch mitteilte, sind die Unterseekabel zu den taiwanischen Matsu-Inseln erneut beschädigt worden. Eines der beiden Kabel, die die Inselgruppe mit Taiwan verbinden, sei komplett gekappt und das zweite Kabel schwer beschädigt worden.
Die Inseln liegen in unmittelbarer Nähe der chinesischen Küste. Chinas Büro für Taiwan-Angelegenheiten reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters.
Taiwan verdächtigt China
Taiwan, das von China als eigenes Territorium beansprucht wird, hat wiederholt „Grauzonenaktivitäten“ Chinas beklagt, die darauf abzielten, Druck auf die Insel auszuüben, ohne eine direkte Konfrontation zu riskieren.
In diesem Jahr wurden die beiden Unterseekabel zu den Matsu-Inseln bereits einmal durchtrennt, was zu einem Internetausfall führte. Die Behörden machten damals zwei chinesische Schiffe für die Störung verantwortlich, räumten aber ein, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Regierung in Peking die Kabel absichtlich beschädigt habe.

Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.