Der Neujahrsempfang in Ybbs war heuer von der Gemeinderatswahl geprägt. Mehr Geld für Orte und Dialogbereitschaft will der niederösterreichische SPÖ-Gemeindevertreterverband.
1,5 Milliarden Euro mehr für die 573 blau-gelben Gemeinden, und zwar noch heuer – das ist der klar formulierte „Neujahrswunsch“ des NÖ-Gemeindevertreterverbandes. Beim Neujahrsempfang, der heuer in der Stadthalle Ybbs stattgefunden hat, waren unter anderem die SPÖ-Granden Andreas Babler, Sven Hergovich, Ulrike Königsberger-Ludwig, Günther Sidl, Wolfgang Zwander, Günther Steindl, Ewald Sacher und Eva Prischl mit dabei. Neben der Finanzforderung wurde auch das Motto für den Gemeinderatswahlkampf ausgegeben: „Es lebe der Ort“.
3130 Gemeinderäte, 107 Bürgermeister
Derzeit stellen die Sozialdemokraten landesweit 3130 Gemeinderäte und 107 Bürgermeister. Andreas Kollross, selbst Ortschef von Trumau, richtete seine Worte direkt an die antretenden Lokalpolitiker: „Am 26. Jänner werden wir die für uns wichtigste Wahl, die Gemeinderatswahl, schlagen. Als NÖ-GVV-Präsident möchte ich mich bei allen 9185 Kandidaten, die sich im Namen der Sozialdemokratie diesem Votum in ihrer Stadt, ihrer Gemeinde stellen, von ganzem Herzen bedanken.“
Apropos Wahl: Die „Gastgeberin“ und Bürgermeisterin von Ybbs, Ulrike Schachner, gab sich für die kommende Gemeinderatswahl siegessicher: „Wir werden gewinnen!“
Hergovich: „Konstruktiv, dialogbereit“
Landesparteichef Sven Hergovich bezeichnete die Lage als herausfordernd und meinte: „Ohne Bundesregierung, vor großen finanziellen und politischen Herausforderungen und vor dem Hintergrund großer politischer Turbulenzen ist es anstrengend für Niederösterreich. Eine Zeit, in der einem die Stabilität und die konstruktive, dialogbereite und sachliche Ebene der Auseinandersetzung in den Gemeinden besonders bewusst wird.“ Bleibt abzuwarten, ob es bis 26. Jänner „konstruktiv“ bleibt ...
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