Am Tag nach der Tragödie um mutmaßlichen Mord und Suizid im oststeirischen Pischelsdorf ermittelt die Polizei weiter im Umfeld des toten Geschwisterpaars. Warum der 81-jährige Steirer seine Schwester brutal erschlagen haben soll und sich danach selbst das Leben nahm, ist weiterhin völlig unklar.
Tiefe Betroffenheit herrscht in der oststeirischen Gemeinde Pischelsdorf und weit darüber hinaus, nachdem am Donnerstagabend bekannt wurde, dass ein 81-Jähriger seine im gemeinsamen Haushalt lebende Schwester (77) getötet haben soll und sich danach selbst das Leben nahm – die „Krone“ berichtete.
Kein Abschiedsbrief, kein Streit
Vor allem die Frage nach dem Warum beschäftigt sowohl die Bevölkerung als auch die Ermittler. Die Polizei führt am Freitag weitere Erhebungen bei Verwandten und im Umfeld des betagten Geschwisterpaares durch. „Sie dürften an und für sich recht harmonisch zusammengelebt haben. Es war nichts über Streitigkeiten bekannt, auch wurde kein Abschiedsbrief gefunden“, sagt Polizei-Sprecher Markus Lamb.
Die Obduktionsergebnisse sollen im Laufe des Freitags vorliegen. Fest steht zumindest, dass der 81-Jährige seine im Bett liegende Schwester mit einer Axt getötet haben soll. Zudem hat der Mann offenbar auch versucht, seinen Hund zu töten. Dieser überlebte allerdings schwer verletzt und musste von einem Jäger erlöst werden.
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