Ein gebrochener Halswirbel lautete die Diagnose für Jonathan Klinsmann, den Sohn der deutschen Fußballlegende Jürgen Klinsmann, nach dem Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler vor fünf Monaten. Nun meldete sich der Tormann zu Wort und sprach über den Vorfall sowie seine Comebackpläne.
Was war passiert? Im April krachte Klinsmann in einem italienischen Zweitligaspiel mit einem Gegner von US Palermo zusammen. Dabei brach sich der 29-Jährige einen Halswirbel. „Hätten mir meine Mitspieler den Ball zugespielt, hätte ich nicht einmal nach unten schauen können“, erinnert sich der Tormann im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“. „Meine Muskeln verkrampften sich, um mich vor weiteren Verletzungen zu schützen.“
Zuerst wurde Klinsmann in eine Klinik in Palermo gebracht, bevor er nach Heidelberg in Deutschland verlegt wurde. „Der schwierigste Moment war im Krankenhaus, bei meinem Vater und meiner Freundin, als ihnen der Ernst der Lage bewusst wurde. Es war schwer, sie so zu sehen“, so der 29-Jährige.
Erste Comebackpläne
Comebackpläne hat sich der Cesena-Keeper bereits gemacht. „In vier Monaten werde ich mich einer weiteren Operation unterziehen, um die vier Schrauben in meinem Nacken entfernen zu lassen“, bereitet sich Klinsmann auf die nächsten Schritte vor. „Am Ende der Saison werde ich wieder mit der Mannschaft trainieren, nächstes Jahr sehe ich mich dann wieder auf dem Platz.“
Erste Schritte in den USA
Seit 2024 steht Klinsmann für den FC Cesena zwischen den Pfosten. Einen Großteil seiner Karriere verbrachte der Sohn der deutschen Stürmerlegende Jürgen Klinsmann in den USA. Bei LA Galaxy schaffte er den ersten Durchbruch im Profifußball. Auch für das US-amerikanische Jugend-Nationalteam lief er bereits auf.
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