Aus der Sicht von Lewis Hamilton ist das Abschlusstraining in Madrid am Samstag nicht nach Wunsch verlaufen. Mit seinem Ferrari-Boliden krachte der Formel-1-Rekordweltmeister in die Bande. Die Bestzeit schnappte sich WM-Leader Kimi Antonelli (Mercedes).
Nach seinem Unfall, der kurz nach dem Boxeneingang passiert war, konnte Hamilton weiterfahren. Ferrari bat ihn anschließend mehrfach, das Auto anzuhalten, weil der komplette Frontflügel beschädigt war und ein Teil davon unter seinem rechten Vorderreifen lag. Doch der Brite weigerte sich – und fuhr (vorerst) weiter. Nun droht sogar eine Strafe!
„Bitte halte den Wagen an, bleib an einer sicheren Position stehen“, funkte sein Team erneut. Das machte Hamilton dann auch – das Training war für ihn nach rund dreißig Minuten zu Ende. Die Folge war eine Rote Flagge, die Bande musste repariert werden. Das Training war für längere Zeit unterbrochen.
Bearman fliegt ab
Kurz vor Ende des Trainings gab’s dann einen wilden Crash: Oliver Bearman flog ab, blieb aber zum Glück unverletzt. Auf die Haas-Mechaniker wartet nun richtig viel Arbeit.
Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli gab im Abschlusstraining den Ton an. Dahinter folgten Ferrari-Mann Charles Leclerc und McLaren-Pilot Oscar Piastri.
Hier der Endstand:
Neuland für die Formel-1-Piloten
Auf den Formel-1-Tross wartet dieses Wochenende mit dem Grand Prix von Spanien in Madrid erstmals seit Las Vegas vor drei Jahren Neuland. Das Highlight des kurvenreichen Kurses durch das Messegelände der spanischen Hauptstadt ist die spektakuläre Hochgeschwindigkeitssteilkurve „La Monumental“.
Hier der Stand in der Fahrer-WM:
Ungeachtet fehlender Erfahrungswerte will Mercedes auf dem neuen „Madring“ an den Doppelsieg von Kimi Antonelli vor George Russell zuletzt in Monza anknüpfen.
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