12.06.2013 16:21 |

Washington brennt

"Olympus Has Fallen": Sturm auf das Weiße Haus

"Olympus has fallen - das Weiße Haus ist eingenommen": Wenn diese Worte fallen, bedeutet es nichts Gutes für die Vereinigten Staaten - und für die ganze Welt. Im Action-Hit von Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") überfallen nordkoreanische Terroristen das vermeintlich sicherste Gebäude der Welt und nehmen den US-Präsidenten als Geisel. Da kann nur einer helfen: Gerard Butler - er übernahm neben der Hauptrolle auch die Produktion des Films - als ehemaliger Secret-Service-Agent. Kinostart von "Olympus Has Fallen": 14. Juni.

Es ist der Tag nach dem 4. Juli. Ganz Washington ist mit den Aufräumarbeiten nach den Festlichkeiten anlässlich des Unabhängigkeitstags beschäftigt. Im Weißen Haus trifft US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) mit dem südkoreanischen Premier Lee Tae-Woo zusammen, um über die Lage auf der koreanischen Halbinsel zu diskutieren. Eigentlich ein stinknormaler Staatsbesuch - wäre da nicht Lees Sicherheitschef Kang Yeonsak (Rick Yune), der in Wahrheit ein nordkoreanischer Terrorist ist und einen teuflischen Plan ausgeheckt hat.

Zunächst bombt ein feindliches Militärflugzeug halb Washington in Schutt und Asche, dann übernimmt Kang mit seinen Komplizen das Kommando im Weißen Haus, schaltet den gesamten Secret Service aus und nimmt den US-Präsidenten im Bunker des Gebäudes als Geisel. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist der Sitz des Präsidenten in Terroristenhand. Die Schlacht um das Weiße Haus scheint endgültig verloren, doch einer gibt nicht auf: Ex-Secret-Service-Agent Mike Banning (Butler).

Banning war eineinhalb Jahre zuvor aus der Behörde ausgeschieden, weil er den Unfalltod der First Lady nicht verhindern konnte. Mittlerweile versieht er einen Bürojob im Finanzministerium, nur durch Zufall gelangt er beim Sturm der Terroristen auf das Weiße Haus in das Gebäude und ist nun der Einzige, der den Präsidenten aus den Fängen von Kang retten kann.

Der Ex-Agent liefert sich mit den Terroristen ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel. Gleichzeitig versucht Interimspräsident Allan Trumbull (Morgan Freeman), die Erfüllung der Forderungen von Kang, der einen Abzug der US-Truppen aus Korea verlangt, so lange wie möglich hinauszuzögern. Doch dem Terrorchef geht es nur sekundär um die "Befreiung" der koreanischen Halbinsel, er verfolgt in Wahrheit ein anderes Ziel...

Das Weiße Haus in Flammen
Regisseur Fuqua lässt es im 70-Millionen-Dollar-Blockbuster so richtig krachen, zu Beginn tobt er sich bei der Zerstörung von Washington und des Weißen Hauses ordentlich aus. Die Anhäufung von Klischees sowie die penetrante Patriotismuskeule sorgen hie und da für Bauchschmerzen, doch alles in allem überwiegt der positive Eindruck, wofür neben den soliden Actionszenen auch die überzeugende Schauspielerriege verantwortlich ist. Bislang hat der Film weltweit über 130 Millionen Dollar eingespielt.

Ein großes Kompliment verdienen sich die Macher für die packenden Szenen der Erstürmung des Weißen Hauses. Für die Dreharbeiten wurde ein exaktes Modell im Bundesstaat Louisiana nachgebaut. Ein Vorhaben, an das der Regisseur zunächst nicht wirklich glaubte. "Ich sagte: Wie wollt ihr das machen? Aber dann fanden wir den perfekten Szenenbildern: Derek Hill hatte das Weiße Haus davor schon einmal nachgebaut, für Oliver Stones 'W'. Mir war klar, wenn es einer konnte, dann er", verrät Antoine Fuqua.

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