Rückschlag für Manuel Fettner: Österreichs Skisprung-Routinier fehlt im ÖSV-Aufgebot für die Bewerbe in Engelberg und muss auch bei der Vierschanzentournee zusehen. „Wir haben derzeit einfach zu viele gute Leute“, leidet Cheftrainer Andreas Widhölzl mit seinem 39-jährigen Schützling.
„Es war keine einfache Entscheidung, dass Manuel jetzt in Engelberg nicht dabei ist. Wir haben das Prozedere so schon im Oktober festgelegt, dass wir nach Titisee-Neustadt tauschen werden. Mit der Voraussetzung, dass jemand vom Conti Cup den Quotenplatz für die Tournee holt“, schildert Widhölzl.
Neu im Aufgebot ist Markus Müller (22), der sich zuletzt beim Continental Cup im finnischen Ruka mit einem Sieg und einem zweiten Platz eindrucksvoll in Szene springen konnte.
„Dass derjenige die Chance hat, schon in Engelberg dabei zu sein, hat mehrere Gründe: Erstens, dass er so schon vor der Tournee die Erfahrung sammelt, in der Mannschaft zu sein. Zweitens ist natürlich auch das Chippen der Anzüge ein Thema“, erklärt Widhölzl.
„Schwere Entscheidung“
Fettner, der zuletzt beim Weltcup in Titisee-Neustadt mit Rang sechs aufzeigen konnte, muss hingegen zusehen und wird die Zeit mit zusätzlichen Trainingseinheiten für die nächsten Aufgaben nutzen. „Eine schwere Entscheidung“, so Widhölzl, „die gibt es leider immer wieder!“
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