Der Vorstandsvorsitzende der OMV sieht seinen Konzern gut für das Ende des russischen Gazprom-Vertrags gerüstet. Erdgas aus anderen Quellen wird Europa aber noch viele Jahre brauchen, ist Alfred Stern sicher.
„Krone“: Sie haben den Gasliefervertrag mit der Gazprom gekündigt. Wie geht es weiter?
Alfred Stern: Am wichtigsten ist, dass wir alle unsere Kunden zuverlässig versorgen können. Dafür haben wir die notwendige Arbeit in den vergangenen Jahren gemacht: Wir haben die Gasquellen diversifiziert und dafür die Pipeline-Kapazitäten besorgt. Wir müssen in Europa die Produktion von Gas weiter vorantreiben, beispielsweise in Wittau im Weinviertel. Für die EU ist unser Neptun-Deep-Projekt im Schwarzen Meer noch wichtiger.
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