Anlässlich des Tags des Ehrenamtes sprach die „Krone“ mit Gmundens Langzeitfunktionär Harald Stelzer, der heuer bereits die 41. Saison bei den Swans ehrenamtlich im Einsatz ist. Auch wenn es immer herausfordernder wird, mit Forderungen an die Politik kann der 67-Jährige aber wenig anfangen.
Sport Austria-Präsident Hans Niessl forderte am Donnerstag, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, die nächste Bundesregierung dazu auf, den rund 570.000 im organisierten Sport ehrenamtlich Tätigen jene Wertschätzung entgegenzubringen, die sie auch verdienen. Die „Krone“ tut das bereits heute – und hebt mit Harald Stelzer ein wahres Urgestein von Basketball-Gmunden stellvertretend hervor. Wobei der mittlerweile 67-Jährige, der heuer bereits sein 41. (!) Jahr als ehrenamtlicher Funktionär bestreitet, mit Forderungen wie von Niessl wenig anfangen kann.
„Macht unser Land aus“
„Die Anerkennung muss man sich eh selber schaffen. Ehrenamt ist bei uns gesellschaftlich verankert, man trägt als österreichischer Staatsbürger eine gewisse Verantwortung mit sich. Genau das, macht ja auch unser Land lebenswert“, spricht Stelzer Klartext. Der aber nicht nur ein Mann der Worte ist, denn auch am Sonntag, wenn seine Swans gegen Eisenstadt die Heimserie ausbauen wollen, ist er mit Enthusiasmus dabei, packt gar beim Auf- und Abbau mit an.
Persönliches Netzwerk
„Das gehört einfach dazu“, so der aktuelle Finanzchef, der betont, dass man „natürlich auch einen Vogel haben muss“, um so viel Zeit für einen Verein zu investieren. „Ich will aber keine Sekunde missen, auch nicht die schlechten Zeiten“, so Stelzer, „man kann einfach froh sein, so ein Netzwerk zu haben. Für mich sind auch Freundschaften entstanden, die man sonst nicht hätte.“ Wie lange er weiter machen will? „Solange es gesundheitlich möglich ist!“
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