Stiftspfarrer wird 60

„Würde immer wieder Weg zu Kirche einschlagen!“

Kärnten
25.11.2024 12:01

Stiftspfarrer Gerhard Kalidz – eine der wohl bekanntesten Priesterpersönlichkeiten Kärntens – feiert seinen 60. Geburtstag.

Klagenfurt, 1964: Gerhard Kalidz wird als siebentes von insgesamt zehn Kindern geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Landeshauptstadt: „Ich bin für meine Kindheit und Jugend sehr dankbar, meine Eltern haben mir sehr viel ermöglicht“, erzählt der Pfarrer der „Krone“. Bereits mit fünf Jahren war Kalidz Ministrant: „Nun befinde ich mich schon in meinem 34. Jahr als Priester – und mache es aber nach wie vor sehr gerne!“

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Ich bin dankbar für meine Kindheit und Jugend – meine Eltern haben mir viel ermöglicht. Ich bin jetzt das 34. Jahr Priester und bin es nach wie vor sehr gerne – ich freue mich auf die Zukunft.

Gerhard Kalidz, Stiftspfarrer in Gurk

Wichtige Lebensstationen des Geistlichen
Nach der Matura 1983 am BG/BRG Lerchenfelderstraße studierte der heutige Dechant Theologie in Salzburg und in Graz, 1991 wurde er in Friesach zum Priester geweiht. Seither machte sich Kalidz stets in der katholischen Kirche in Kärnten verdient: als Kaplan in Wolfsberg, Pfarrprovisor von St. Gertraud im Lavanttal, Seelsorger in den Pfarren Kamp, St. Margarethen und Prebl sowie Dechant des Dekanates Wolfsberg.

2003 wurde der damals 39-Jährige dann zum Generalvikar der Diözese Gurk und damit auch zum Mitglied des Gurker Domkapitels und des Bischöflichen Konsistoriums ernannt.

Ehrentitel „Monsignore“
„2008 hat es mich schließlich in mein heutiges Zuhause – das Stift Gurk – verschlagen.“ Seit damals ist er Gesamtverantwortlicher für das Stift Gurk, Stiftspfarrer in Gurk sowie Provisor von St. Jakob ob Gurk und Zweinitz. Für seine Leistungen wurde Kalidz 2008 außerdem zum Päpstlichen Ehrenkaplan, dem „Monsignore“, ernannt. „Ich würde immer wieder den Weg in Richtung Kirche einschlagen“, so der sympathische Pfarrer überzeugt.

Sein persönliches Jubiläum feiert Stiftspfarrer Kalidz am 1. Dezember bei einem Dankgottesdienst (10 Uhr) im Gurker Dom mit anschließender Agape in besonderer Weise. Musikalisch mitgestaltet wird die Messe von der Familienmusik Aichern.

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