Die FPÖ präsentierte ihre Linie bei den Gemeinderatswahlen: Man setzt auf eine „Verlagerung der Macht zur Bevölkerung“.
Wir wollen den Weg der Hoffnung und Zuversicht von Herbert Kickl im Bund und Udo Landbauer im Land fortzusetzen und in die Gemeinden zu tragen“, mit diesen Worten eröffnete FPÖ-Landesparteisekretär Alexander Murlasits gestern in St. Pölten den freiheitlichen Gemeinderatswahlkampf.
Bürgermeister als Wahlkampf-Thema
Die FPÖ setze auf einen „Systemwechsel“. „Wir wollen die Macht weg vom Bürgermeister, hin zu der Bevölkerung bringen. Wir sind die direkten Beschützer der Landsleute“, so Murlasits und FPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Spanring. Die Freiheitlichen stellten sich damit wohl durchaus bewusst gegen Umfragen, die vor allem den Bürgermeistern im Land Glaubwürdigkeit zusprechen. Zuletzt hat das Institut für Föderalismus erhoben, dass Bürgermeistern und Mandataren in den Rathäusern und Gemeindeämtern 65 Prozent zutrauen, Herausforderungen zu bewältigen.
Gleichzeitig setzt die FPÖ landesweit auf zwölf Themenstammtische – von Bargeld und Sicherheit über Autofahren bis Jugend.
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