Der Motor von Magna stottert: In Graz geht die Stückzahl der produzierten Fahrzeuge immer deutlicher zurück, insgesamt sind die Umsätze rückläufig. Ende des Jahres läuft außerdem noch ein wichtiger Auftrag von Jaguar aus.
Wohin steuert die europäische Fahrzeugbranche? Der schleppende Verkauf von E-Autos, die VW-Turbulenzen und die hohen Personalkosten verschärfen die Krise auf dem europäischen Markt. Das bekommt Autobauer und Zulieferer Magna in Graz einmal mehr deutlich zu spüren: Laut dem aktuellen Quartalsbericht liefen heuer in Thondorf um ein Drittel weniger Pkw als im Vergleichszeitraum des Vorjahres vom Band. Waren es 2023 gut 83.000, kommt man aktuell nur auf 56.000.
Dazu kommt, dass Ende des Jahres die Jaguar-Produktion (ein Verbrenner, ein E-Auto) eingestellt wird und das Start-up-Unternehmen Ineos einen Großauftrag zurückgezogen hat.
Insgesamt ist der austro-kanadische Konzern nicht gut unterwegs: Der Umsatz sank im dritten Quartal um vier Prozent auf 9, 4 Milliarden Euro.
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