Es ist leider keine Seltenheit, dass Katzen von Autos erfasst und sich einfach am Straßenrand selbst überlassen werden. In St. Pölten haben aber nun zwei Lenker durch rasches Handeln das Überleben zweier Katzen gesichert.
„Maggie“ hatte Glück im Unglück: Der Lenker, der die frei laufende Katze angefahren hatte, meldete sich im St. Pöltner Tierheim und ließ die Samtpfote sofort medizinisch versorgen. „Viele Autofahrer, die unabsichtlich eine Katze an- oder überfahren, fahren leider oft einfach weiter und überlassen das verletzte Tier sich selbst“, lobt Tierschutzvereinsobmann Thomas Kainz das Verhalten des Fahrers. So konnte die Katze rechtzeitig operiert werden.
Weil sie auch Wochen nach dem Unfall noch niemand zu vermissen scheint, wartet „Maggie“ nun im Tierheim auf ein neues Zuhause, wo sie sich erholen und neu anfangen kann.
Nach Unfall künstlich ernährt
Deutlich schlimmer erwischt hat es „Flash“. Der rote Kater wurde ebenfalls nach einem Zusammenprall mit einem Auto zum Tierarzt gebracht. „Flash“ erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Gaumenbruch, er musste notoperiert werden. Weil er danach aber nicht selbstständig schlucken konnte, wurde in einer zweiten Operation eine Schlundsonde gelegt, über die er seitdem künstlich ernährt wird.
„Der Weg zurück zu einem halbwegs normalen Katzen-Leben ist noch ungewiss, aber wir sind davon überzeugt, dass er sich diese Chance verdient hat“, so Tierarzt Alexander Haselmeyer.
Weil die Operationen für die zwei Vierbeiner ein weiteres Loch in das Budget des Tierschutzvereins rissen, bittet dieser um Spenden unter dem Kennwort „Maggie“ oder „Flash“ an AT20 2025 6000 0061 6193.
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