Nach ihm sucht derzeit ganz Österreich: Der 56-jährige Roland Drexler soll am Montag im Mühlviertel zwei Menschen erschossen haben. Seit Beginn der Ermittlungen gingen schon über 200 Hinweise auf den Flüchtigen ein. Der aber könnte ganz einfach sein Aussehen verändert haben.
Roland Drexler (56) soll am Montag im Mühlviertel zwei Menschen erschossen haben – seither ist er auf der Flucht. Rund 250 Polizisten durchsuchen indes noch immer die Umgebung in Altenfelden und Arnreit, wo die Opfer erschossen wurden. Mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung sind eingegangen, auch in Salzburg, Tirol und im Burgenland soll der Mann gesehen worden sein.
Beim Friseur gesichtet
„Wir sind über jeden Hinweis dankbar. Dann schätzen wir die Lage ein“, sagt Gottfried Mitterlehner, LKA-Chef in Oberösterreich. Mitunter ist in den meisten Fällen schnell klar, dass der Tipp nicht stimmen kann – ein Zeuge etwa meinte, Roland Drexler in einem Friseurladen gesehen zu haben. Das ist angesichts seiner Glatze eher unrealistisch.
Das Aussehen ist ganz einfach zu verändern
Realistisch ist hingegen, dass der mutmaßliche Täter, wenn er denn auf der Flucht ist, sein Aussehen verändert hat. Die „Krone“ hat deshalb das Fahndungsfoto bearbeitet. Ohne Brille und ohne Bart sieht der flüchtige Jäger schon ganz anders aus. Setzt man ihm auch noch ein Kapperl auf, sieht man, wie leicht Drexler mit wenig Aufwand sein Aussehen verändern könnte.
Selbsternannter Seher meldete sich auch
Das internationale Aufsehen, das der Mordfall auslöste, treibt auch kuriose Blüten. So meldete sich ein selbst ernannter Seher aus Deutschland bei Polizei und Presse, der den Aufenthalt von Drexler kennen will. Aber: Genau dort hatte die Polizei schon vorher gesucht – ohne Erfolg.
Klar ist schon jetzt, dass nach Roland Drexler so lange gesucht wird, bis man ihn findet, denn ein Mord – und deswegen wird ermittelt – verjährt eben nicht.
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