Wie wir Allerheiligen zeitgemäß und kindgerecht verbringen. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
In einer Zeit, in der Vieles schnelllebig und vergänglich erscheint, bietet uns das Besinnen auf alte Feiertage eine schöne Gelegenkeit, menschliche Werte bewusst zu leben und an die nächste Generation weiterzugeben, damit sie nicht verlorengehen.
Traditionen wie Allerheiligen lassen sich zeitgemäß und kinderfreundlich gestalten und dazu gibt es einige Möglichkeiten. Zum Beispiel indem wir die Geschichten unserer Vorfahren erzählen, können wir Kindern ein Gefühl für ihre Wurzeln und die Bedeutung von Zusammenhalt vermitteln. Ein „Familiengeschichtennachmittag“, an dem alte Fotos und Erinnerungsstücke hervorgeholt werden, schafft Verbundenheit und gibt Kindern ein Gefühl der Zugehörigkeit.
Feiertage sind ideal dafür: Heute zu Allerheiligen werden wir eine Kerze für verstorbene Familienmitglieder entzünden. Solche kleinen Rituale stärken das Mitgefühl und lassen Kinder spüren, wie wertvoll es ist, für andere da zu sein.
Auch naturnahe Ideen können eine Brücke zu alten Traditionen schlagen. Ein Baum, gepflanzt für ein Familienmitglied, oder eine „Ahnen-Ecke“ im Garten schaffen eine greifbare Verbindung zur Familiengeschichte und symbolisieren, dass das Leben weitergeht.
So wird das Erbe unserer Vorfahren lebendig gehalten und menschliche Werte wie Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit finden in einer modernen, kindgerechten Form ihren Platz in unserer heutigen Welt.
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