Im Sonderlandtag

Schlagabtausch um die Kärntner Postenschacherei

Kärnten
28.10.2024 14:12

Kärntner Landtag ganz im Zeichen von Personalbesetzungen des Landes: Während die Freiheitlichen und das Team Kärnten sich über die Personalpolitik in der Regierung echauffierten, verteidigten sich die Regierungsparteien.

Die Liste der vermeintlichen Postenschacherei in der Kärntner Landesregierung ist lang. Erstellt wurde sie von den Freiheitlichen, die zu diesem Thema auch einen Sonderlandtag forderten (wir berichteten). Und da wundert es nicht, dass es am Montag im Landhaus hitzig wurde.

„Nachhaltig ist diese Koalition nur beim Schuldenmachen und bei der Postenschacherei“, poltert FP-Klubobmann Erwin Angerer in Richtung SP und VP. Dabei forderte der Freiheitliche einmal mehr eine Reduktion der Regierungsmitglieder und eine damit verbundene Einsparung. Und bei dieser Kritik folgte von den Regierungsparteien rasch die verbale Retourkutsche. Während SP-Klubobmann Herwig Seiser auf die Reduktion der Kosten in den Regierungsbüros hinwies, forderte VP-Mandatar Hannes Mak, die Diskussion rund um mögliche Postenschacherei einzustellen, denn diese gebe es in der Regierung nicht.

Team Kärnten ortet auch Postenschacherei
Schützenhilfe erhielten die Freiheitlichen von Gerhard Köfer und seinem Team Kärnten. „Die rote Gewerkschaft hat überall ihre Finger drinnen“, zeigt sich der Spittaler Bürgermeister erzürnt. Eine Stunde lang folgte ein Schlagabtausch zwischen den Regierungsparteien und der Opposition.

Schon im Vorfeld der Landtagssitzung wunderte sich Landeshauptmann Peter Kaiser über das Thema: „Es ist nicht gleich jede Personalentscheidung im Land eine Postenschacherei.“

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