In der Vorsaison sorgten die Pioneers Vorarlberg noch für Furore in der ICE Hockey League. In dieser Spielzeit lassen die Vorarlberger aber noch vieles vermissen. Gegen die Innsbrucker Haie setzte es eine 1:2-Niederlage, die sechste Pleite in Serie, die insgesamt siebte im achten Saisonspiel. Das schmeckte Headcoach Dylan Stanley gar nicht...
Die Enttäuschung war Pioneers-Headcoach Dylan Stanley deutlich anzusehen und anzuhören, nachdem seine Mannschaft im Heimspiel gegen die Innsbrucker Haie eine schmerzliche 1:2-Pleite einstecken mussten. „Wir sind einfach nicht dort, wo wir hin wollen“, resümierte der 40-Jährige nach der siebten Niederlage im achten ICE Hockey League-Saisonspiel und nahm sich gleich selbst in die Verantwortung: „Es liegt an mir, dass ich ein besserer Anführer für die Gruppe bin, dass ich bessere Möglichkeiten finde, dem Team zu helfen.“
Der Kanadier wirkte vom Auftritt seiner Crew im Westderby teilweise richtiggehend geschockt. „Unser Auftreten in den ersten 40 Minuten war nicht akzeptabel und entspricht nicht dem, was wir selbst von uns erwarten“, fand Stanley sehr deutliche Wort, nachdem seine Crew nach zwei Abschnitten mit 0:2 hinten war. Zwar versuchten die Pioneers im Schlussdrittel zurück zu fighten – mehr der Anschlusstreffer durch Nardi (57.) war aber nicht mehr drinnen. „Ja, sie haben eine Reaktion gezeigt – aber sie müssen zu Beginn bereit sein“, sagte Stanley.
Gefährliche Italiener
Die nächste Chance, dem erschreckenden Negativlauf von mittlerweile bereits sechs Niederlagen in Serie endlich ein Ende zu setzen, bietet sich den Feldkirchern bereits am Sonntag (17.30), wenn man in Asiago zu Gast ist. Doch da ist allergrößte Vorsicht geboten. Die Italiener liegen zwar nur drei Punkte vor den Pioneers am vorletzten Tabellenrang – am Freitag konnte das Team von Headcoach Ron Fogarty allerdings mit einem 5:1-Heimsieg gegen RB Salzburg aber den zweiten Saisonsieg einfahren. Zudem führt Asiago sowohl das Powerplay-, als auch das Penalty-Killing-Ranking an. In 32 Unterzahlspielen kassierte man nur drei Gegentore – die Pioneers bekamen in 23 Unterzahlspielen acht Tore!
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